3 hauptströmungen der psychologie
Im übetragenden Sinne bedeutet dies, dass aus Sicht dieser beiden Hauptströmungen der Mensch ein Organismus ist, der unter der vollständigen Kontrolle seiner Umwelt steht. Die Humanistische Psychologie und der Kognitivismus sind der Gegenentwurf zu den ersten beiden Strömungen.
Psychologische Strömungen im Überblick
Der Fokus liegt auf der persönlichen Einflussnahme des Menschen. Stellvertreter sind der Meinung, dass der Mensch sowohl sich selbst als auch seine Umwelt bewusst wahrnimmt. Dabei hat er die vollständige Kontrolle über sich. Seine Umwelt bietet im lediglich eine Atmosphäre, in der er sich frei entfalten kann.
Die Bio-Psychologie befasst sich mit den biologischen Prozessen, die im menschlichen Körper bzw. Wie lautet der Fachbegriff für "das unzensierte Denken" über bestimmte Personen, Symbole und Ereignisse? So nahm Freud an, dass die menschliche Psyche dreigeteilt ist. Seiner Ansicht nach besteht der Geist aus dem ES, dem ICH und dem ÜBER-ICH. Das ES beinhaltet alle Wünsche, Triebe und Bedürfnisse, zum Beispiel die nach Sex, Macht, Liebe oder auch Hass.
Es ist impulsiv und nicht besonders gut kontrollierbar. Das ÜBER-ICH hingegen vereint sämtliche Regeln, unsere Moralvorstellungen und Werte in sich. All diese Dinge sind durch die Gesellschaft geprägt und von uns übernommen worden. Beide Instanzen stehen oft im Konflikt. Diese Konflikte werden durch das ICH vermittelt, welches als eine Art Streitschlichter fungiert.
Schüler Freuds waren Alfred Adler und Carl Gustav Jung. Sie kreierten ihre eigenen Theorien in Bezug auf die Tiefenpsychologie und entwickelten diese Strömung weiter. Vor allem Jung störte sich an der stark sexuell geprägten Triebtheorie von Freud. Die Vertreter des Behaviorismus beschränkten sich daher allein auf das beobachtbare Verhalten. Trifft ein Reiz auf einen Organismus, antwortet dieser darauf mit einer bestimmten Reaktion.
Der Behaviorismus wurde von John Watson begründet, welcher sich zu Beginn des Jahrhunderts vornehmlich mit lernpsychologischen Prozessen beschäftigte. Seiner Ansicht nach ist der Mensch eine Summe seiner individuellen Lernerfahrungen. Dem Menschen an sich kommt nur eine Rolle als rein passives Wesen zu. Die Umwelt kontrolliert das menschliche Verhalten also komplett.
Gleichzeitig wurde hinter ihm auf Eisen geschlagen. Das laute Knallen erschreckte das Kind so sehr, dass es sich bald auch vor den damit kombinierten Objekten fürchtete. Selbst dann, wenn kein lautes Geräusch mehr bei dessen Anblick ertönte. Neben dem klassischen Konditionieren nach Watson entwickelte B. Skinner die Theorie des operanten Konditionierens. Hierbei wurde mittels Verstärker oder Bestrafungen ein Verhalten gestärkt oder gemindert.
Zum Einsatz kamen sogenannte Problemkäfige. Hier hatte beispielsweise eine Ratte die Auswahl zwischen zwei Knöpfen. Drückte sie den einen, erfolgte ein Stromschlag. Das Drücken des anderen hatte die Ausgabe von Futter zur Folge. Die Ratte lernte aufgrund der jeweiligen Folge schnell, ihr Verhalten anzupassen. Verhalten wurde somit kontrollierbar gemacht. Die Auffassung über den Menschen als triebgesteuertes beziehungsweise passives Wesen aus Tiefenpsychologie und Behaviorismus war recht negativ.
Einen Gegenentwurf stellte die humanistische Psychologie dar. Hier ist der Mensch ein aktives Individuum, das sich selbst und seine Umwelt bewusst erlebt. Wichtige Vertreter waren Charlotte Bühler und Abraham Maslow. Zentral ist die Frage des Selbstkonzepts und das Potenzial zur Persönlichkeitsentfaltung.
Die Umwelt wirkt nicht kontrollierend auf dem Menschen, sondern soll zur Entfaltung der eigenen Potenziale und Kreativität beitragen. Um die Selbstverwirklichung umzusetzen, müssen andere Bedürfnisse erfüllt sein. Maslow veranschaulichte dies in seiner Bedürfnispyramide. Erst wenn physische Grundbedürfnisse, die Bedürfnisse nach Sicherheit und soziale Bedürfnisse sowie das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung erfüllt sind, kann Selbstverwirklichung stattfinden.
Allerdings fragen heutzutage Kritiker an dieser Stelle danach, woran Selbstverwirklichung überhaupt erkennbar ist. Klinische Psychologie : Verhaltenstherapie, "systematische Desensibilisierung" Wolpe , "token economy" Skinner. Evolutionspsychologie Tooby, Cosmides. Sozialpsychologie : Aggression Eibl-Eibesfeld , soziale Rollen Hinde ; Zeichen, Signale, Sprache Frisch, Scherer, Wickler ; "Soziobiologie" Maynard Smith, Wilson ; sexuelle Partnerwahl Buss.
Entwicklungspsychologie : Deprivation Harlow ; Bindungsverhalten Bowlby, Ainsworth ; Kindheit Hassenstein. Kognitive Denk-, Handlungs- und Problemlösemodelle Miller, Kelley, Schachter, Flavell. Sozialpsychologie : Attributionstheorien Heider, Kelley ; Emotionstheorie Schachter, Singer Einstellungen Ajzen, Fishbein, Petty, Cacioppo.
Persönlichkeitspsychologie : Selbstkonzept Wicklund, Filipp ; Selbst-Schema Markus. Entwicklungspsychologie : Metakognitionen Flavell ; Entw. Leistungsmotivation Heckhausen. Pädagogische Psychologie :.
Psychologie Dokumentation in 3 Teilen Episodenguide –
Attribution und Leistung Weiner ; Produktionssysteme Anderson. Klinische Psychologie : Rational-emotive Therapie Ellis ; Kognitive Therapie der Depression Beck. Verband der Psychologielehrerinnen und -lehrer e. Die fünf Paradigmen der Psychologie - Eine tabellarische Übersicht Tiefenpsychologie Ganzheitspsychologie Behaviorismus Psychobiologie Kognitivismus paradigmatische Basiseinheiten: zentrale Begriffe und elementare Relationen Untersucht werden die Vorgänge im psychischen System : Es reguliert Erleben und Verhalten, um die von elementaren Antrieben gesetzten Ziele zu erreichen.
Untersucht werden psychische Phänomene als Ganzheiten : Sie bestehen aus Teilen Unterganzheiten , die interdependent aufeinander einwirken. Untersucht wird das biologisch adaptive Verhalten , also autonome Aktivitäten zur Sicherung des Überlebens und der Fortpflanzung. Verhalten unterliegt genetischen Einflüssen und ist hierarchisch organisiert.
Untersucht werden Prozesse der Informationsverarbeitung. Aus solchen Prozessen bilden sich organisierte kognitive Schemata und Wissensstrukturen. Genetisches Grundgesetz : sukzessive Strukturbildung im Verlauf der ontogenetischen Entwicklung; daraus entsteht eine Persönlichkeits- bzw.
Hauptströmungen der Psychologie: Behaviorismus, Kognitivismus und Psychoanalyse: GRIN
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