Bild vom kind psychologie

Bei uns finden sie den Raum dafür: Unsere Kinder sind Akteure , die sich aktiv am Gruppengeschehen beteiligen. Mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Ideen dürfen sie über das tägliche Leben in unseren Einrichtungen mitbestimmen. Wir binden wir sie in Entscheidungen und den situativen Tagesablauf aktiv ein. Unsere Raumgestaltung ist so ausgelegt, dass sich die Kinder selbständig im Gruppenraum bewegen und selbstbestimmt spielen können.

Das gemeinsame Spiel ermöglicht ihnen, viel und sehr schnell voneinander und miteinander zu lernen. Zuneigung, Geborgenheit und vertrauensvolle Beziehungen stärken das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein des Kindes. Und sie sind eine wichtige Grundvoraussetzung für alle Entwicklungs- und Bildungsprozesse.

Das Beobachten und Dokumentieren von kindlichen Aktivitäten ist ein aktiver Wahrnehmungs- und Interpretationsprozess — eine subjektive Leistung. Aus einer Fülle an Reizen werden jedoch unbewusst bereits bei der Beobachtung nur diejenigen ausgewählt, die für die aktuelle Situation als wichtig erachtet werden und der Komplexitätsreduktion dienen.

Diese Auswahl geschieht auf Basis unterschiedlicher Faktoren, beispielsweise bereits gemachte Erfahrungen, physiologische Bedürfnisse, Erwartungen, Vorurteile, Stereotype, etc. Klassifizierungen und Typisierungen sind damit der Wahrnehmung inhärent vgl. Neben diesen unbewussten Mechanismen erfordert die Beobachtung auch eine bewusste Auswahl einer beobachtenswerten Aktivität.

Pädagogische Fachkräfte bestimmen nicht nur, welches Kind sie beobachten, sondern auch zu welchem Zeitpunkt und in welcher Situation. Die Beobachtung basiert immer bereits auf einer unbewusst und bewusst getroffenen Auswahl. Verschriftlichung der Beobachtung einen Transfer in die Schriftsprache und auch damit eine deutliche Reduktion des beobachteten Geschehens.

Immerhin sind die Möglichkeiten der Schriftsprache begrenzt, eine vollständige Abbildung der beobachteten Inhalte kann nicht geleistet werden. Hinzu kommt auch die Interpretationsoffenheit der geschriebenen Sprache. Daher spricht sich Sabine Bollig auch dafür aus, Dokumentationen stärker in ihrer Eigenständigkeit und nicht nur als Ergebnis der Beobachtung aufzufassen.

Auf der anderen Seite beteiligen sich Kinder, wie bereits beschrieben, aktiv an den Herstellungspraktiken von Geschlecht, am doing gender , und können daher auch nicht unabhängig davon beobachtet werden. Sie testen ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen, als Mädchen und Jungen im pädagogischen Alltag, aus. Petra Focks veranschaulicht anhand einer beispielhaft dargestellten Situation, wie Kinder bereits durch die Bekundung ihrer Interessen Geschlecht relevant setzen:.

Ben erklärt, dass Züge ihn interessieren. Gülcan sagt, dass sie Pferde liebt. Malou mag die Farbe Rosa. Indem die Kinder ihre Interessen nennen, bzw. Röhner , S. Akteurinnen und Akteure in elementaren Bildungseinrichtungen, allen voran die Kinder und pädagogischen Fachkräften, inter- agieren demzufolge immer im Kontext ihrer Geschlechtlichkeit. Kinder sind im Alltag als Mädchen und Jungen, pädagogische Fachkräfte als Frauen und Männer präsent.

Sie ordnen nicht nur sich selbst, sondern immer auch ihre Interaktionspartnerinnen und -partner dem einen oder dem anderen Geschlecht zu vgl. Auch wenn Geschlecht im Sinne von undoing gender Hirschauer als episodenhafter und diskontinuierlicher Prozess zu verstehen ist, und es daher durchaus denkbar ist, dass Geschlecht nicht permanent von Bedeutung ist und in den Hintergrund tritt, legen doch viele Studien die Bedeutung von Geschlecht im pädagogischen Alltag dar vgl.

Unser Bild vom Kind: Wir nehmen kleine Menschen ernst | Denk mit Kita

Brandes et al. Theoretische Leerstellen und blinde Flecken, die wie bereits beschrieben, auch im Zusammenhang mit dem entsprechenden Bild vom Kind zu betrachten sind, erschweren jedoch einen reflektieren Zugang vgl. Diese Gedanken verdeutlichen, dass das den jeweiligen Diskurs prägende Bild vom Kind im Zusammenhang mit geschlechtertheoretischen Überlegungen gedacht werden muss.

Anderenfalls entspricht dies nicht nur, nicht dem elementarpädagogischen Alltag in den elementaren Bildungseinrichtungen, sondern birgt auch die Gefahr in sich, dass geschlechterdifferenzierende und -stereotypisierende Verhaltensweisen nicht als solche wahrgenommen werden und sich die Akteurinnen und Akteure in den Einrichtungen weiter an deren Reproduktion beteiligen.

Kinder erfahren ihre Welt nicht nur als aktive Konstrukteurinnen und Konstrukteure ihrer Wirklichkeit und sind aktive Akteurinnen bzw. Kautter et al. Hess ; Fthenakis , sondern begegnen immer auch einer durch gesellschaftliche Strukturen geprägten Welt. Sie eigenen sich u. Um dem Anspruch, Kinder in ihrer Individualität wahrzunehmen und in ihren Selbstbildungsaktivitäten zu unterstützen, gerecht zu werden, bedarf es bestimmter Voraussetzungen.

Nur in einem begünstigenden Klima, das geschaffen werden muss, können die kindlichen Bildungs- und Konstruktionsprozesse individuell gestaltet werden. Neben Kenntnissen zur geschlechterbezogenen Entwicklung und Sozialisation benötigt es auch Wissen über die kulturelle Geschlechterordnung. Nur dadurch kann eine Basis dafür gelegt werden, geschlechterbezogene Prozesse im pädagogischen Setting zu erkennen.

Es geht der Autorin dieses Artikels keineswegs darum, dass im aktuellen Diskurs zum Ausdruck kommende Bild per se zu kritisieren. Ziel dieser Ausführungen ist es jedoch, auf die Erweiterung des Diskurses um das Kind und um Kindheit um eine geschlechterbezogene Perspektive hinzuweisen. Viele Autorinnen und Autoren, darunter auch Barbara Rendtorff erkennen in der Bildung, Betreuung und Erziehung der jüngeren Generation wesentliche Chancen zur Veränderung der gesellschaftlichen Vorstellungen zur Geschlechterordnung vgl.

Dafür benötigt es jedoch mehr als nur konkrete Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag in diesen Einrichtungen, mehr als nur Empfehlungen an die pädagogischen Fachkräfte zur Selbstreflexion vgl. Es genügt nicht, nur an den Vorurteilen und Stereotypen anzusetzen und diese abzubauen vgl. Es benötigt eine Veränderung im Diskurs über Kindheit, ein Bild vom Kind, das geschlechterbezogene Überlegungen konsequent einbezieht und berücksichtigt.

Nur dadurch wird es möglich sein, Kinder in ihrer Individualität zu erkennen und zu fördern. Soziologische Geschlechterforschung. Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. Bilden, Helga : Sozialisation in der Dynamik von Geschlechter- und anderen Machtverhältnissen. Theoretische und methodologische Aspekte. Opladen: Budrich, S.

Bollig, Sabine : Notizen machen, Bögen ausfüllen, Geschichten schreiben. Praxisanalytische Perspektiven auf die Materialität der bildungsbezogenen Beobachtung im Elementarbereich. Perspektiven auf die Bildungsbegleitung in Kindertageseinrichtungen. Weinheim: Beltz Juventa, S. Charlotte Bühler Institut [CBI] : Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan. Charlotte Bühler Institut [CBI] : Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen.

Eine Einleitung. Compani, Marie-Luise : Waldorfpädagogik. In: kindergarten heute wissen kompakt. Heft , S. Dahlberg, Gunilla : Kinder und Pädagogen als Co-Konstrukteure von Wissen und Kultur: Frühpädagogik in postmoderner Perspektive. In: Fthenakis, Wassilios E. Bildungsqualität im Blickpunkt. Drieschner, Elmar : Bildung als Selbstbildung oder Kompetenzentwicklung?

Zur Ambivalenz von Kind und Kontextorientierung in der frühpädagogischen Bildungsdebatte. Fragen zu Sinn, Zweck und Funktion der Allgemeinen Pädagogik. Ebert, Sigrid : Friedrich Fröbel. Focks, Petra : Starke Mädchen, starke Jungen. Genderbewusste Pädagogik in der Kita. Freiburg: Verlag Herder. Fölling-Albers, Maria : Kinder und Kindheit im Blick der Erziehungswissenschaft.

Ein Überblick über den Forschungsstand. Pädagogik der Frühen Kindheit in Wissenschaft und Lehre. Fthenakis, Wassilios E. Gildemeister, Regine : Doing Gender: Soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung. In: Becker, Ruth Hrsg. Fachkräfte im Duett. Fachkräftemangel und Qualifikationsfrage. Fachschulen als Impulsgeber.

Fachschulen für Sozialpädagogik. Familie als Bildungsort — eine Typologie Review. Familie im Kontext von Kindheitsforschung Prof. Jutta Ecarius. Familien unterstützen durch Vernetzung. Familien vor Ort stärken. Familienzentren in Niedersachsen - eine Definition. Familienzentren liegen im Trend nifbe-Befragung. Fehlverhalten und Gewalt durch pädagogische Fachkräfte in Kitas.

Feinfühlige Beziehungen in der Kindertagesbetreuung. Feuer in der KiTa? Film: Partizipation im Kita-Alltag. Finanzierung und Qualität des Frühkindlichen Bildungssystems. Flüchtlingseltern in der Kita auf Augenhöhe begegnen. Flüchtlingskinder in der KiTa. Flüchtlingskinder in der Warteschleife. Flüchtlingskinder in Kindertagesbetreuung.

Flüchtlingskinder und ihre Förderung in KiTa und Tagespflege. Förderung von Chancengerechtigkeit in Grundschulen. Förderung von Kinder- und Familienzentren in Deutschland. Förderung von Mehrsprachigkeit: Praxisvorschläge, Arbeitshilfen und Materialien. Forschendes Lernen als didaktisches Prinzip. Forschendes Lernen als didaktisches Prinzip II. Forschung in Niedersachsen.

Fotografieren in der Kita: Was ist erlaubt? Fragestrategien von Kindern. Friedenspädagogik in der Kita. Friedrich Wichard Lange Fröbel, Friedrich Wilhelm August Fröbels Mutter- und Koselieder.

Das Bild vom Kind: Der pädagogische Fachbegriff einfach erklärt

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Frühe Bildung und frühe Lernprozesse. Frühe Entwicklung von Wortbedeutungen. Frühe Kindheit im digitalen Zeitalter. Frühe mathematische Förderung Review. Frühkindliche Bildung als Menschenrecht Prof. Lothar Krappmann. Frühkindliche Bildung im Fokus des Bildungsberichts Frühkindliche Bildung neu gedacht.

Frühkindliche Sozialisation. Frühpädagogik in der Krippe nifbe-Themenheft Frühpädagogische Diagnostik. Diagnostik Beobachtung Dokumentation Sprachstandstest Bildungspläne Fröbelpädagogik Handlungsempfehlung zur Sprachentwicklung. Frühpädagogische Theorien. Frühpädagogik Friedrich Fröbel Early Excellence Centre Reggio-Pädagogik Familienzentren Leistungsvergleiche Bildungspläne Forschung Curriculum Situationsansatz PISA.

Führen durch Kommunikation. G Gelebte Inklusion. Gelebte Inklusion. Gelebte Vielfalt von Anfang an. Gemeinsam Brücken bauen. Gemeinsame Lernkultur im Übergang. Gemeinsamer Orientierungsrahmen "Bildung und Erziehung in der Kindheit". Gender nifbe-Themenheft 9. Gender und geschlechtssensible Erziehung. Gender- und diversitätsbewusste Pädagogik in Kitas.

Genderpädagogik: Auf der Suche nach Mustern. Gertraud Kietz Gertrud Dann Gertrud Pappenheim Geschichte der ErzieherInnenausbildung am Beispiel Bayerns. Geschichte des Kindergartens im Bezug zur Schule Prof. Diana Franke-Meyer. Geschlecht und Sexualität in der Kita. Geschlechterbewusste Pädagogik in der Kindheit.

Geschlechtersensible Pädagogik. Geschlechtsspezifische Körper- und Bewegungssozialisation in der frühen Kindheit. Gesprächsführung und Gesprächssetting. Gestaltung einer anregungsreichen Umgebung für Kinder unter drei. Ästhetische Bildung Erforschen Entdecken Materialien Materialauswahl Material- und Raumgestaltung Materialpräsentation.

Gesunde Ernährung von Anfang an. Gesundheit und gesundheitliche Belastung von ErzieherInnen. Gesundheit von ErzieherInnen Arbeitszufriedenheit Belastung Gefährdung Arbeitsbedingungen Arbeitsintensität emotionale Anforderung körperliche Anforderung. Gesundheitliche Belastung von ErzieherInnen - Studienergebnisse.

Gesundheitlichen Belastungen von KiTa-Leitungen - Studienergebnisse. Gesundheitsportal für Eltern und Fachkräfte. Gesundheitsrelevante Entwicklungsthemen. Gesundheit Sprechen Bewegung Achtsamkeit Sozialentwicklung Bildungsbericht drei- bis sechsjährige Kinder Kindergarten. Gewalt in der Familie. Gewalt von Fachkräften gewaltfrei verhindern.

Gewaltfreie Erziehung in der KiTa. Gewaltfreiheit in der Kita. Gisela Hundertmarck Grenzen setzen und Spielräume nutzen. Gretel Gustorff Grounded Theory. Grundlagen der Frühkindlichen Bildung. Bildung Betreuung Erziehung Bindung Beziehung Sprache Beobachtung Raumgestaltung Zusammenarbeit mit Eltern Veränderte Lebenswelten.

Grundlagen der Psychomotorik bei Kindern unter drei. Psychomotorik Selbstkonzept Persönlichkeitsbildung Bewegung Bewegungsangebote Material-Erfahrungen positives Selbstkonzept. Grundlagen der Raumplanung. Gute Beziehungen für erfolgreiche Bildung. H Haben Kinder Vorurteile? Haltung und Ressourcen-Orientierung.

Handlungsschritte zum Offenen Arbeiten. Hanna Mecke Hans Volkelt - Helene Helming Helene Klostermann Helmut von Kügelgen Henriette Schrader-Breymann Her mit den Eltern! Herausforderungen des Sozialen Wandels. Interkulturelle Kompetenz Gender-Mainstreaming Sozialer Wandel Sozialdidaktik sozialdidaktische Problemebenen. Hier fühl ich mich wohl!

Hilde Nohl Hildegard von Gierke Hilfe für traumatisierte Flüchtlingskinder in der KiTa. Hintergrundinfo: Herkunftsländer von Flüchtlingen. Hintergrundinfo: Sprachen von Flüchtlingen. Hochleistungssport für die Stimme. Hochsensible Kinder im Kita-Alltag begleiten. Huberta von Gumppenberg Humor als Ressource für Resilienz. Humor in der frühen Kindheit.

I Ich sehe was, was du noch nicht siehst. Ich studier, was macht ihr? Ida Seele Ilse Pichottka Im Fokus: Das Kind als Akteur und seine Teilhabechancen Review. Im Fokus: Frühpädagogische Forschung. Forschung Empirische Bildungsforschung NUBEKK Nationales Bildungspanel NEPS AWiFF Fachberatung Alltag in der KiTa. Im Fokus: Lebensmittelrecht und Hygiene.

Im Spiel die Welt entdecken. In Stunden von der Ingenieurin zur Erzieherin. Index für Inklusion. Individuelle Förderung nifbe-Themenheft 5. Individuelle Förderung in der Jahrgangsgemischten Schuleingangsstufe. Individuelle Förderung und Selbstkompetenz-Entwicklung. Infektionsschutz und pädagogische Qualität im KiTa-Alltag.

Inklusion durch Musik als universelle Sprache. Inklusion durch Partizipation. Inklusion in der Krippe. Inklusion in elementar-pädagogischen Einrichtungen. Inklusion in KiTas: Eigentlich ganz normal. Inklusion in Kürze. Inklusion und Chancen-Gerechtigkeit. Inklusion: "Behinderung entsteht im Blick der anderen". Inklusion: "Es geht immer ums Ganze! Inklusion: Positionierung und Bestandsaufnahme des nifbe.

Inklusive Pädagogik für Kinder unter drei. Inklusive Vernetzung von KiTa und Sozialraum. Innere Haltung als Kompass im Berufsalltag. Instituetik von Kindertageseinrichtungen Prof. Michael-Sebastian Honig. Integrative Erziehung. Integrative Tageseinrichtungen für Kinder als Schlüssel zur gleichberechtigten Teilhabe. Integriertes Gesundheits-Management für KiTas.

Gesundheit Gesundheitskonzept Management Organisationsentwicklung Belastungen Arbeitsschutz K! Interaktionsgestaltung in der KiTa. Interaktionsqualität in der KiTa erfassen Review. Interkulturelle Elternbildung. Interkulturelle Kompetenz in der KiTa nifbe-Themenheft Interne und externe Öffentlichkeitsarbeit in der KiTa. Is s t KiTa gut? Ist die Inklusion schon in den KiTas angekommen?

Jenny Asch Johanna Goldschmidt Johanna Huber Johannes Prüfer Julie Salis-Schwabe Jungen erleben männliche Vielfalt. K Karajukra und Karajukre - ein inklusives Tanztheaterstück. Karrierewege in der Kindertagesbetreuung. Käte Heintze Käthe Stern Katholische Kleinkinderziehung von - Keine Angst vor neuen Medien.

Keine Bildung ohne Beziehung? Kernkompetenzen für die Arbeit mit Kindern unter drei. Kinder 1 im Kontext von häuslicher Gewalt. Kinder annehmen, wie sie sind. Kinder brauchen Kinder - die Peers Prof. Susanne Viernickel. Kinder digital an die Hand nehmen. Kinder geflüchteter Familien in der Kita. Kinder im Umgang mit dem Coronavirus begleiten.

Kinder in Armutslagen. Kinder mit Migrationshintergrund und ihre Lebenslagen. Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil. Kinder mit und ohne Behinderung in einer KiTa. Kinder stärken und Schutzräume achten. Kinder- und Jugendhilfestatistik. Kinder- und Menschenrechts-Bildung in der Kita. Kinderarmut als gestohlenes Leben. Kinderbücher zum Thema Armut.

Friedrich Fröbel Montessori Pädagogik Waldorfkindergarten Reggio Pädagogik Kita-Gesetz Leistungsvergleiche. Maria Montessori Freidrich Fröbel Waldorf-Kindergärten Rudolf Steiner Kinderläden Reggio-Pädagogik. Kindergärtnerinnen-Ausbildung in der NS-Diktatur. Kinderläden und antiautoritäre Erziehung. Kindern Partizipation ermöglichen. Kinderrechte in der Kindertagesbetreuung Prof.

Jörg Maywald. Kinderrechte in der Kita im Kontext von Digitalität und Digitalisierung. Kinderrechte in der Kita: K ein Thema für Kinder? Kinderrechte stärken! Kinderschutz in der KiTa. Kinderschutz in der KiTa - Vorgehen und Prävention. Kinderschutz Kindeswohl Kindeswohlgefährdung Kinderrechte Hilfs-Angebote und Erziehungshilfe Unterstützungssysteme Elternarbeit Erziehungs- und Bildungspartnerschaft Prävention Jugendamt SGB VIII Kindergarten plus.

Kinderschutz in der KiTa: Neue Broschüre. Kinderschutzkonzept — und jetzt? Kindertagespflege - Aktionsprogramm zum Ausbau des Berufsfeldes. Kindertagespflege Ausbau Förderung Aktionsprogramm Europäischer Sozialfond ESF Weiterbildung Weiterbildungsförderung Festanstellung. Kindertagespflege - ein Überblick des Berufs- und Arbeitsfeldes. Kindertagespflege - Qualitätskriterien und Evaluierungsergebnisse.

Kindertagespflege Qualitätskriterien Evaluierungsergebnisse Forschungsergebnisse NUBBEK-Studie DJI Deutsche Liga für das Kind. Kindertagespflege im Wandel. Kindertagespflege zwischen Identifikation und Belastung. Kinderzeich n en nifbe-Themenheft Kindheitspädagogische Beobachtung und Dokumentation Prof. Peter Cloos. Kindliche Aggressionen verstehen und achtsam begleiten.

Kindliche Interessen beobachten und fördern. Kindliches Wohlbefinden. Kissenlandschaft und Kissenwerkstatt. Kita Wie sieht die Zukunft der Kitas aus? KiTa Fachtext: Digitalisierung in der KiTa. KiTa Fachtext: Jedes Verhalten macht Sinn. KiTa Fachtext: Vorurteilssbewusste Lernumgebung gestalten. Kita und Grundschule unter einem Dach. Kita-Apps: Entlastung für Kita-Fachkräfte - Gewinn für Kita-Qualität.

Kita-Ausbau in Deutschland. KiTa-Fachtext: Kinder mit Fluchterfahrung. Kita-Leitung als Beruf? KiTa-Leitung als Schlüsselposition. KiTa-Leitung: Über Aufgaben, Kompetenzen und Doppel- Rollen. KiTa-Leitung: Was muss ich können? KiTa-Leitung: Zu wenig Zeit für ihre Aufgaben. Kita-Leitungskräfte: Was wir über sie wissen und was wir wissen wollen. Kita-Sozialarbeit — Entlastung für die Kita.

KitaApps im Praxistest. Kitas als qualitätsvolle Orte gestalten. Klara Hattermann Klara Stoevesandt Klassiker der Frühpädagogik Prof. Kleinkinderziehung in der Familie. Klischeefreie Bücher in der Praxis. Kochen mit Kindern. Kognitive Förderung im Kindergarten. Kognitive Kompetenz-Entwicklung in der KiTa. Kompensatorische Vorschulerziehung. Kompetenzentwicklung im Lebenslauf Dr.

Yvonne Anders. Kompetenzorientierung aus Sicht von WeiterbildnerInnen. Kompetenzorientierung und das Bild von SchülerInnen. Kompetenzprofil für frühpädagogische Fachkräfte. Die Kritik daran: Kindheit wird von vielen Vertretern dieses Ansatzes zum magischen Moment der Unschuld ideologisiert. Was ist aber mit der besonderen Verletzlichkeit und Abhängigkeit von Kindern kindliche Vulnerabilität?

Denn hierin unterscheiden sich ja Kinder wesentlich von Erwachsenen. Wenn die Kindheit kein Zustand ist, sondern eine Phase, die man für das Erwachsenenalter durchleben muss, nennt sich das eine teleologische Bestimmung. Kindheit ist dann nur eine Vorstufe zum Erwachsensein, besser gesagt, die Vorbereitung darauf. Die Erziehung muss daher die kindliche Autonomie fördern.

Zum Beispiel durch Hobbies, Interessen und andere Aktivitäten, die dem Kind helfen, eigene Einstellungen und Werte auszubilden. Problem : Der Wert der Kindheit leitet sich vom Erwachsensein ab und ist diesem untergeordnet. Wenn es danach geht, müsste man jedem Kind ermöglichen, so viel Kindheit zu überspringen wie nur möglich, es also schnell in die Welt der Erwachsenen einzuführen.

Denn ein Kind zu sein ist damit immer schlechter als erwachsen zu sein. Kinder sind Wesen, die relevante Eigenschaften v. Vernunft, Selbständigkeit, Urteilsfähigkeit nicht haben. Kinder haben besondere Fähigkeiten, die Erwachsenen teilweise überlegen sind neugierig, offen, kreativ, phantasievoll. Die Kindheit instrumentell zu begreifen, missachtet nach philosophischem Verständnis das Subjekt: nämlich das Kind selbst.

Das Kindsein besitzt einen unabhängigen Wert - und das macht Kindheit zu einer von Natur aus wertvollen Phase des Menschen, die es zu schützen und zu fördern gilt. Es gibt keinen Konsens, welche Güter speziell zur Kindheit gehören und ihr Wert verleihen. Oft werden Bedingungen, Fähigkeiten und Förderung miteinander verschmolzen. Im Folgenden daher nur ein paar Beispiele für die intrinsischen Güter des Kind-seins:.

Daneben gibt es auch Positionen, die überzeugt sind, dass Kinder einen besonderen Zugang zu ihren Fähigkeiten haben, sie also qualitativer erleben und erfahren als Erwachsene. Die Philosophie der Kindheit ist ein sehr junges Forschungsfeld, doch angesichts neuester Entwicklungen umso erforderlicher. Dabei arbeitet sie mit 3 wesentlichen Implikationen:.

Kindheit lässt sich nicht mit einzelnen Fachwissenschaften erfassen, sondern mit allen zusammen. Kinderforschung ist genuin interdisziplinär. Kindheit ist ein essenzieller Aspekt der conditio humana. Kindheit und Kinder sind universale, fundamentale und anthropologisch verankerte Realitäten.