Irrelevanzgefühl psychologie
Sprechen Sie daher, wenn Sie mit Mitarbeitern und erst recht mit Führungskräften über Ängste reden wollen, besser von "Sorgen": Auch wenn man als gestandener Manager selbstverständlich kein Angst kennt, man macht sich doch so seine Gedanken Indem Sie eine weniger tabuisierte Formulierung anbieten, ermöglichen Sie es dem Gesprächspartner, ohne die Angst einem Gesichtsverlust über seine Befürchtungen zu reden.
Und das ist wichtig, denn unsere Emotionen bestimmen unser Verhalten. Und wenn Menschen keine Gelegenheit haben, über ihre Sorgen zu sprechen, gehen die Ängste in den Untergrund und schlagen sich dann in den unterschiedlichsten, kaum noch berechenbaren Verhaltensweisen nieder. Angst befeuert Widerstand Maskierte Ängste — und wie man sie erkennt Wenn Ängste so verbreitet sind wie ich hier behaupte, wie kommt es dann, dass man in der täglichen Arbeit so wenig von ihnen sieht, selbst mitten in schwierigen Veränderungsprozessen?
Die Antwort lautet: So wenig sieht man davon gar nicht — nur dass wir die Symptome von Angst häufig nicht erkennen. Denn die Angst kommt in der Regel nicht offen zum Ausdruck, sondern in mehr oder weniger maskierter Form. Die meisten von uns haben hier ein falsches Suchraster im Kopf: Wer bei Angst an ein zitterndes kleines Mädchen denkt, das sich verschüchtert am Rockzipfel seiner Mutter festhält, wird Angst in Unternehmen kaum erkennen.
Denn dort tritt sie in völlig anderen Erscheinungsformen auf. Gelernt, Angst zu verbergen Ziehen Sie daher in Fällen, wo Mitarbeiter und Führungskräfte ungewöhnlich heftig, aggressiv und feindselig gegen angekündigte Veränderungen zu Felde ziehen , zumindest in Erwägung, dass hinter dieser Aggression die blanke Angst stecken könnte. Genau aus diesem Grund ist es in der Regel keine gute Idee, solche Widerstände "brechen" zu wollen: Das würde die Bedrohlichkeit nur noch weiter erhöhen und dementsprechend auch die Angst und den Widerstand der Betroffenen verstärken.
Nicht immer, aber in sehr vielen Fällen, hilft ein ausführliches, geduldiges Gespräch , um die tieferen Ursachen der Ängste zu verstehen. Und sehr oft lässt sich dann auch eine Lösung finden — manchmal sogar auf verblüffend einfache Weise. Die blanke Angst? Ein Schlüsselerlebnis war für mich vor vielen Jahren ein Gespräch mit einer damals jährigen Spitzen-Sekretärin.
Sie, die ansonsten vor keinem Problem zurückschreckte und mit jeder Lebenssituation mutig und konstruktiv umging, bekämpfte wütend, verbissen und buchstäblich "ohne Rücksicht auf Verluste" die Einführung einer neuen PC-gestützter Textverarbeitung in ihrer Firma. Erst in einem längeren Gespräch wurde der tiefere Grund hinter all ihren "Sachargumenten" deutlich: Sie war bis dato die unumstrittene "Königin der technischen Disziplinen", beherrschte das damals im Unternehmen verwendete Textsystem ebenso souverän wie ihre altehrwürdige IBM-Kugelkopf-Schreibmaschine.
Doch obwohl noch keine 30, war sie voller Angst, mit der neuen Textverarbeitung keine Chance mehr gegen die "jungen Dinger" zu haben, die frisch von der Sekretärinnenschule kamen. Gerne genommen wird in Managerkreisen weiterhin das Ausweichen vor Entscheidungen, das Nicht-Anpacken heikler Themen, die Rückdelegation und das Über-Abstimmen.
Auch die Weitergabe und Erhöhung des Drucks auf Mitarbeiter und Kollegen ist oft ein Angstsymptom "Ich mache Sie persönlich dafür verantwortlich Eher hierarchieunabhängig sind hingegen Ausdrucksformen, die sich in der Nähe des Totstellreflexes bewegen: Schweigen, Rückzug, Sich-Unsichtbar-Machen, Abtauchen, verbale Zustimmung und physische oder emotionale Unerreichbarkeit.
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Mehr über das Buch "Change! Gleich was sie ausgelöst hat und wie realistisch oder unrealistisch sie anderen erscheinen mögen, Ängste sind subjektive Realität. Und subjektive Realität schafft objektive Realität: Ein Mensch, der Angst hat, nimmt anders wahr und denkt und handelt anders als einer, der sich sicher fühlt. Es bringt daher überhaupt nichts, Ängste für "unbegründet" oder "irrational" zu erklären — damit beraubt man sich nur jeder Möglichkeit, sinnvoll mit ihnen umzugehen.
Wer Ängste, statt auf sie einzugehen, für ungültig erklärt, verschlimmert die Situation. Denn damit beseitigt er sie natürlich nicht, sondern würgt nur jedes Gespräch über sie ab. So entsteht eine Kluft des gegenseitigen Nicht-Verstehens, die die Kommunikation versiegen lässt und die Ängste zugleich in den Untergrund drängt. Allein die subjektive Realität zählt Das Einzige, was im Umgang mit Ängsten hilft, ist, sie erstens wahr- und zweitens ernstzunehmen und drittens gemeinsam mit der oder den betroffenen Person en eine Strategie zur Bewältigung der von ihnen wahrgenommenen Bedrohung zu suchen.
Die erwähnte Sekretärin kam im Gespräch auf die Idee, privat und auf eigene Rechnung einen PC-Kurs zu buchen, was sie denn auch umgehend in die Tat umsetzte. Dennoch war diese Lösung perfekt, weil sie der Sekretärin die Möglichkeit eröffnete, ihre Angst selbst! Sie lehnte auch das Angebot ab, sich den Kurs vom Arbeitgeber bezahlen zu lassen. Wahr- und ernstnehmen Beim Umgang mit Ängsten ist es ein wichtiger Schritt nach vorne, wenn die Befürchtungen gleich ob man sie so nennt oder nicht erst einmal konkret benannt und ausgesprochen sind: Dann kann man sie gemeinsam betrachten und sich mit ihnen auseinandersetzen.
Das gilt auch im Top-Management — so etwa in einem Fall, wo ein Vorstand seine Berater bei ihren Präsentationen jedes Mal wieder in endlose Detail- und Grundsatzdiskussionen verstrickte, mit der Folge, dass weder die Befunde der Bestandsaufnahme vollständig präsentiert noch über mögliche Lösungen in ausreichendem Umfang diskutiert werden konnten.
Genau dies war wohl auch der tiefere Zweck der wiederkehrenden Endlosschleifen: Die Vorstandsmitglieder ahnten, welches Ergebnis herauskommen würde und dass die Berater auf tiefe Einschnitte drängen würden. Selbstkategorisierungstheorie Erklärt, wie der Prozess der Kategorisierung der eigenen Person als Gruppenmitglied die soziale Identität beeinflusst und zu verschiedenen Formen des Gruppenverhaltens z.
Gruppenpolarisierung, Mehrheitseinfluss bzw. Minderheitseinfluss und des Intergruppenverhaltens z. Diskriminierung führt. Selbstkonzept Die kognitive Repräsentation unserer Selbstkenntnis, die aus der Gesamtsumme aller Überzeugungen besteht, die wir über uns selbst haben. Sie gibt unserer eigenen Erfahrung — und dazu gehören auch die Beziehungen zu anderen Menschen — Kohärenz und Bedeutung.
Selbstreferenzeffekt Die Tendenz, selbstbezogene Informationen besser als andere Informationen zu verarbeiten und zu erinnern. Selbstregulation Der Prozess, bei dem das eigene Verhalten kontrolliert und gelenkt wird, um erwünschte Gedanken, Gefühle und Ziele zu erreichen. Selbstschemata Mentale Strukturen, die uns dabei helfen, die Verarbeitung selbstbezogener Informationen zu organisieren und anzuleiten.
Selbstüberwachung Ein Persönlichkeitsmerkmal; es beschreibt individuelle Unterschiede im Hinblick darauf, wie sehr das Verhalten von Menschen über soziale Situationen hinweg variiert starke Selbstüberwacher versus wie sehr es konsistent ist schwache Selbstüberwacher. Selbstwahrnehmungstheorie Eine Theorie, der zufolge Individuen ihre inneren Zustände bzw. Selbstwertdienliche Attributionsverzerrungen Motivierte Attributionsverzerrungen, die dazu dienen, das eigene Selbstwertgefühl zu erhalten oder zu verbessern.
Selbstwertgefühl Die Gesamtbewertung, die wir auf einer Positiv-negativ-Dimension in Bezug auf uns selbst vornehmen. Selbstwertgefühlhypothese Die Vorhersage, dass Eigengruppenbegünstigung den Teil des Selbstwertgefühls erhöht, der aus der Zugehörigkeit zu einer Gruppe resultiert. Selbstwertkontingenzen Bereiche — sowohl eigene Eigenschaften z.
Tugendhaftigkeit als auch externe Aspekte z. Macht —, aus denen wir unser Selbstwertgefühl ableiten. Selbstwirksamkeit Überzeugung zur eigenen Fähigkeit, bestimmte Handlungen ausführen zu können, die zum Erreichen bestimmter Ziele erforderlich sind dass man z. Sensibilität für die Bedürfnisse des Partners Die Wahrnehmung, dass ein Beziehungspartner unsere Bedürfnisse berücksichtigt.
Sexuelle Aggression Aggressives Verhalten, bei dem eine andere Person durch Androhung oder Einsatz körperlicher Gewalt, Ausnutzung der Wehrlosigkeit oder verbalen Druck zu sexuellen Handlungen gezwungen wird. Sich selbst erfüllende Prophezeiung Wenn eine ursprünglich falsche Erwartung zu ihrer eigenen Bestätigung führt.
Psychologie der Veränderung
Die zu Beginn unrichtigen Überzeugungen eines Betrachters über eine Zielperson bewirken, dass sie sich so verhält, dass diese Überzeugungen objektiv bestätigt werden. Soziale Anpassungsfunktion Wenn Einstellungen dazu beitragen, dass wir uns mit sympathischen anderen identifizieren. Soziale Dominanzorientierung Ein Merkmal mit unterschiedlichen individuellen Ausprägungen, das einen Wunsch nach hierarchischen Gruppenbeziehungen bedeutet.
Soziale Erwünschtheit Der Begriff beschreibt die Tatsache, dass Versuchsteilnehmer gewöhnlich darauf aus sind, in einem positiven Licht gesehen zu werden und deshalb ihre Antworten bzw. Soziale Identität Derjenige Bestandteil unseres Selbstkonzepts, der sich auf Gruppenmitgliedschaften und den Wert sowie die mit diesen Mitgliedschaften verbundene soziale Bedeutung gründet.
Soziale Kognition Ein umfassendes Thema innerhalb der Sozialpsychologie, das sich damit beschäftigt, zu verstehen, wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten in sozialen Kontexten beeinflussen. Soziale Kompensation Ist ein Motivationsgewinn in Gruppen, der auftritt, wenn stärkere Gruppenmitglieder ihre Anstrengungen erhöhen, um damit eine nicht optimale Leistung schwächerer Mitglieder auszugleichen.
Soziale Neurowissenschaft Ein interdisziplinäres Feld mit dem Anspruch, zu verstehen, wie soziale Prozesse und Verhaltensweisen durch biologische Systeme realisiert werden. Sozialer Einfluss Veränderung von Einstellungen, Überzeugungen, Meinungen, Werten bzw. Verhaltensweisen infolge der Tatsache, dass man mit den Einstellungen, Überzeugungen, Meinungen, Werten bzw.
Verhaltensweisen anderer Menschen konfrontiert ist. Sozialer Vergleich Sich selbst mit anderen vergleichen, um die eigenen Fähigkeiten und Meinungen einzuschätzen. Sozialer Wettbewerb Ist ein Motivationsgewinn in Gruppen, der auftritt, wenn sich die Gruppenmitglieder während Gruppenaufgaben, bei denen die individuellen Beiträge identifizierbar sind, gegenseitig ausstechen wollen.
Soziales Faulenzen Motivationsverlust in Gruppen, der bedeutet, dass Gruppenmitglieder ihre Anstrengungen verringern, wenn die individuellen Beiträge zur Gruppenleistung nicht identifizierbar sind. Soziale Unterstützung Das Eingehen eines Partners auf die Bedürfnisse des anderen. Soziale Wahrnehmung Der Prozess, bei dem Informationen über die individuellen Merkmale einer Person gesammelt und interpretiert werden.
Sozioemotionales Verhalten Verhaltensweisen in gruppeninternen Interaktionen, die auf interpersonelle Beziehungen gerichtet sind. Starke Reziprozität Eine Prädisposition von Menschen dafür, mit anderen zusammenzuarbeiten und diejenigen zu bestrafen, die abtrünnig werden, selbst wenn dieses Verhalten nicht mit Eigeninteresse, einer Familienbeziehung im weiteren Sinn oder reziprokem Altruismus gerechtfertigt werden kann.
Status Bewertung einer Rolle durch die Gruppe, in der die Rolle vorkommt oder durch die sie definiert wird. Stereotyp Eine kognitive Struktur, die unser Wissen, unsere Überzeugungen und Erwartungen über eine soziale Gruppe von Menschen enthält. Stichprobenziehung Auswahl einer Teilmenge von Personen aus einer Population mit der Absicht, die Population zu beschreiben, aus der sie gezogen wurde.
Subliminale Werbung Werbeslogans, die so kurz oder schwach dargeboten werden, dass sie unter der Bewusstheitsschwelle liegen. Summation Betrachter addieren die einzelnen Informationen über eine Person; wenn bereits vorliegende Information sehr positiv ist, verbessert zusätzliche leicht positive Information den Eindruck. Systematische Verarbeitung Gründliche und detaillierte Informationsverarbeitung z.
Aufmerksamkeit gegenüber den in einer persuasiven Botschaft enthaltenen Argumenten ; diese Art der Verarbeitung beruht auf Fähigkeit und Motivation. Teambewusstsein Ist das Verständnis der laufenden Handlungen der anderen; es liefert einen Kontext für das eigene Arbeitshandeln. Teilnehmende Beobachtung Beobachtungsmethode, bei welcher der Wissenschaftler die Zielgruppe als Teilnehmer am Gruppengeschehen beobachtet und seine Beobachtungen sorgfältig aufzeichnet.
Terrorismus Politisch motivierte Gewalt mit dem Ziel, Angst und Schrecken in einer Gesellschaft zu verbreiten und dadurch politische Entscheidungsträger zu beeinflussen. Terrormanagement-Theorie Eine Theorie, die annimmt, dass Menschen die Furcht vor ihrem eigenen Tod dadurch bewältigen, dass sie sich eine Weltsicht konstruieren, die ihr Selbstwertgefühl wahren hilft.
Theorie Eine Gruppe abstrakter Begriffe d. Konstrukte und Aussagen darüber, wie diese Konstrukte miteinander zusammenhängen. Theorie der Erwartungszustände Vertritt die Auffassung, dass Statusunterschiede innerhalb einer Gruppe Ergebnis unterschiedlicher Erwartungen sind, die Gruppenmitglieder aneinander haben.
Dodson eine wichtige Entdeckung fest, die als das Yerkes-Dodson-Gesetz bekannt geworden ist. Unsere Leistungsfähigkeit, so das Gesetz, hängt davon ab, wie sehr wir uns aktiviert fühlen.
Was ist Flow? Psychologie des Glücks
Das bedeutet, dass ein bisschen Stress uns nicht schadet und bis zu einem gewissen Punkt sogar produktiver werden lässt. Geht der Stress aber über ein bestimmtes Niveau hinaus, sinkt unsere Leistungsfähigkeit wieder und ein Überforderungsgefühl entsteht. Wer sich wann genau überfordert fühlt, ist also nicht so einfach zu sagen. Eine Situation, die für eine Person eine Überforderung darstellt, kann bei einem anderen Menschen nicht zu diesem Gefühl führen.
Woran liegt das? Überforderung — eine Frage der Bewertung Ob eine Situation in uns Stress auslöst und wir sie als Überforderung erleben, hängt davon ab, wie wir sie bewerten. Während eine Person ein und dieselbe Situation als potenziell gefährlich und damit stressend bewertet, kann eine andere Person sie als irrelevant oder sogar positiv empfinden. Neben dieser ersten Einschätzung spielt es auch eine Rolle, ob du das Gefühl hast, die Situation mit deinen verfügbaren Ressourcen bewältigen zu können.
Als Ressourcen werden in der Psychologie einfach gesagt alle Faktoren bezeichnet, die wir nutzen können, um eine Situation zu bewältigen. Stress und ein Gefühl der Überforderung entstehen dann, wenn du eine Situation als potenziell stressauslösend bewertest und das Gefühl hast, nicht über genügend Ressourcen für deren Bewältigung zu verfügen.
Versuche die Situation anders zu bewerten. Unsere Denkmuster sind oft erlernt und deshalb nur schwierig zu kontrollieren. Überforderung vorbeugen durch Ressourcenaktivierung Eine Möglichkeit, Stress und Überforderung vorzubeugen ist es, deine Ressourcen zu aktivieren. Stell dir einen Bergsteiger vor, der den Mount Everest besteigen möchte.
Diese Emotionen sind Freude, Dankbarkeit, Gelassenheit, Interesse, Hoffnung, Stolz, Belustigung, Inspiration, Ehrfurcht und Liebe. Dies wird oft von dem Wunsch begleitet, die Diskrepanz zwischen Soll- und Ist-Zustand zu verringern, diese Aktivierung bezeichnen wir als Motivation. Emotionen motivieren uns also zu bestimmten Handlungen und können ihrerseits auch durch motivierende Handlungen reguliert werden.
Je nach der subjektiven Dringlichkeit der Soll-Ist-Diskrepanz können verschiedene Emotionen mit unterschiedlicher Intensität auftreten. Diese Emotionen geben ihrerseits bereits bestimmte "Handlungsempfehlungen" ab, [welche] wir als Verhaltensimpulse erleben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Emotionen in Ihrem Empfinden allgegenwärtig sind und sich durch Gefühle, körperliche Reaktionen und Denkprozesse darbieten.
Sie unterstützt durch achtsames Wahrnehmen ihr körperliches Empfinden und Ihre emotionale Intelligenz. In der folgenden Kurzmeditation nehmen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf eine Reise durch Ihren Körper und Geist. Diese Übung eignet sich für Personen, die ihren Körper bewusster wahrnehmen möchten, Stress reduzieren wollen und sich innere Ruhe verschaffen möchten.
Ein paar gute Gründe: Verbesserte Körperwahrnehmung, Stressreduktion, körperliche und geistige Gesundheit Kurzbeschreibung: Sie gehen in dieser kurzen Meditation mit Ihrer Aufmerksamkeit auf eine Reise durch Ihren Körper und Geist und spüren bewertungslos in sich hinein. Anleitung und Übung: Zu Beginn dieser Übung wählen Sie ein Erleben eines beliebigen Gefühls, eines Spannungszustands oder einer Erregung.
Suchen Sie sich nun einen ruhigen und gemütlichen Ort, an dem Sie ohne Störung diese Übung durchführen können. Setzen Sie sich dort aufrecht, mit gerader Wirbelsäule hin.
Glossar: Sozialpsychologie
Gehen Sie nun mit Ihrer Wahrnehmung zu Ihrem Körper. Sind sie warm oder kalt, leicht oder schwer, entspannt oder angespannt, bewegungslustig oder müde etc.? Leiten Sie Ihre Aufmerksamkeit weiter zu Ihren Unterschenkeln, wie fühlen sich diese an? Hier können Sie ein wenig länger verweilen. Was für ein Gefühl bringt ihr Bauch zum Ausdruck? Will er Ihnen etwas mitteilen? Ist es eher positiv oder negativ?
Verspüren Sie eher eine Passivität z. Gelassenheit oder Trauer oder eine Tendenz zur Aktion und einem erhöhten Erregungslevel z. Angst mit Fluchtbereitschaft oder Aggression? Wenn Sie nun eine ungefähre Vorstellung haben, können Sie weiter in Richtung Ihres Herzens gehen. Welch ein Gefühl hat es, will es Ihnen etwas sagen?