Dualität psychologie

Ihre jeweiligen Antriebskräfte sind denn auch vielleicht mit der Ausnahme der philosophischen Staatstheorie und ihren Dualismen, weniger theoretisch-philosophisch bestimmt, vielmehr folgen sie trotz oft vorgeschobener philosophischer Begründungen teils sehr alten anthropologischen Verhaltensmustern, wie sie Ethologie und Soziobiologie beschreiben.

Dazu können weitere spezifische Dualismen kommen, die spezielle politische Qualitäten haben, im Nationalsozialismus und vorwiegend historisch in Südafrika und den USA z. Schiiten, Muslime vs. Hindus, Muslime vs. Christen oder Anhänger von ethnischen Religionen , historische Religionsdualismen wie Katholiken vs. Protestanten, bis heute in Iberoamerika der Dualismus zwischen den Abkömmlingen der Kolonisatoren und den Indios sowie den Nachfahren der afrikanischen Sklaven usw.

Bereits in den antiken Grundlagenwerken der Staatsphilosophie, Platons Politeia und der Politik des Aristoteles , finden sich starke dualistische Elemente. In der christlichen Spätantike Patristik und im Mittelalter war der staatsphilosophische Dualismus gewöhnlich religiös ausgeprägt, so bei Augustinus oder in der Scholastik. Kapitel und ihn so als eine vom Volk völlig geschiedene Figur darstellt.

Die von Charles de Montesquieu theoretisch konzipierte Gewaltenteilung Vom Geist der Gesetze , ist ein rein dualistisches Konzept mit drei Komponenten Legislative , Exekutive , Judikative , das verfassungsrechtlich erstmals in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten als Checks and Balances auftaucht und seither als Grundlage demokratisch verfasster Staaten gilt.

Der Marxismus wiederum hat den Dualismus auf den Klassenantagonismen zurückgeführt. Hannah Arendt hat die so entstehende totale Herrschaft vor allem auch an diesem Beispiel und im Zusammenhang mit dem Antisemitismus untersucht, der ja wiederum selbst ein dualistisches Phänomen im Zusammenhang mit dem Rassismus ist [83] und als Herrenmensch - Untermensch -Dualismus bei den Nazis eine anthropologische Primitivversion von Friedrich Nietzsches Übermenschen -Konzept darstellt.

Dualismus – Wikipedia

Dualismus im Recht[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Die Gegensatzpaare sind hier ungefähr dieselben wie in der Staatsphilosophie, deren normativer Ausdruck das Recht ist, zumal Normen ohnehin bevorzugt in dualistischer Form auftreten, insbesondere Rechtsnormen. Der Gerechtigkeitsbegriff erhält hier jedoch eine besondere, auch politisch dualistisch zu wertende Bedeutung. Schon der Mesotes -Begriff bei Aristoteles weist in diese Richtung.

Damit bricht auch hier der alte Dualismus zwischen Gemeinschaft und Individuum am Gerechtigkeitsproblem neu auf und geht in einen politischen und ethischen Dualismus über. Kulturphilosophie ist eine relativ späte Erscheinung in der Philosophie und hängt eng mit der Entwicklung des Kulturbegriffes zusammen.

Als materielle und philosophische Anthropologie ist die Kulturphilosophie die Wissenschaft von der menschlichen Lebens- und Kulturwelt, sie ist dabei auch Kulturkritik und deshalb durch die kritische Distanz des Betrachters im Rahmen eines dialektischen Systems erkenntnistheoretisch schon dualistisch vorkonfiguriert, denn sie stellt in diesem Sinne eine teils konservative, teils progressive Überschreitung des jeweils entwickelten historischen Standes moderner Gesellschaften dar und ist nicht selten kulturpessimistisch gefärbt, vor allem wenn sie im Zusammenhang mit Kulturzyklentheorien auftritt.

Toynbee und Leo Frobenius vor allem Oswald Spengler den kulturphilosophischen Aspekt näher untersucht.

Psychotherapie im Alter: Von der Dualität des Alterns

Jahrhundert vor allem zur Zeit des Kolonialismus zudem von einem westlichen Überlegenheitsgefühl gegenüber den sog. Tokarew [97] geprägt waren und bis heute teilweise sind sog. Dritte Welt. Die Trennung von Kultur und der als minderwertig angesehenen Zivilisation ist eine deutsche Spracheigentümlichkeit. Herder und Nietzsche benutzten den Kulturbegriff dann bereits differenzierter und im Zusammenhang mit spezifischen Kulturformen.

Die Ethnologie brachte hier mit ihren neuen Einsichten in die oft komplexen Mechanismen sog. Eingeborenenkulturen eine Wende und sah Kultur nicht mehr in erster Linie dualistisch, sondern jeweils als Komplex eigengesetzlicher Phänomene so vor allem Spengler und die Kulturkreistheorie , die vor allem auch im Dualismus mit der umgebenden Natur, gesellschaftlichen Einflüssen, politisch-religiösen Bedürfnissen etc.

Band Innentitel der Erstausgabe von Der bekannteste Dualismus des rein ökonomischen Bereiches ist der von Soll und Haben. Andere diesem Typus zuzuordnende Begriffe sind Ausgaben und Einnahmen, Verlust und Gewinn oder im eher makroökonomischen Sinne Baisse und Hausse , Rezession und Hochkonjunktur , Inflation und Deflation usw. Schon die Vielzahl dieser dualistisch geprägten ökonomischen Begriffspaare zeigt, dass hier enge Verbindungen zu gesellschaftlichen Bedingungen bestehen müssen, da sie nur auf der Grundlage sozioökonomischer Verhältnisse funktionieren können.

Das betrifft ausgehend vom dualistischen Zusammenhang der Lebenswelt mit der Arbeitswelt auch davon ableitbare Dualismen, wie Arbeitszeit und Freizeit , Arbeitgeber und Arbeitnehmer , Produzent und Konsument etc. Als Grundlagenwerk dieses Dualismustyps kann denn auch Das Kapital von Karl Marx gelten. In seinem Hauptwerk beschreibt Marx den bereits seinen frühesten Studien zugrunde gelegten Dualismus von Lohnarbeit und Kapital.

Marxismus-Leninismus mit seinem Dualismus der Klassen , sondern sie spielen auch in der modernen Entwicklungspolitik eine Rolle sowie in der Globalisierung , wo sie einen extremen finanzökonomischen Dualismus ausbilden, der vor allem sog. Die internationale Finanzkrise hat ab diesen Dualismus zwischen Kapitalmarktspekulationen auf der einen und sozialen Gesellschaftsbedingungen auf der anderen Seite noch dramatisch verschärft, und zwar selbst innerhalb der Europäischen Union sog.

PIIGS -Staaten. Positionsdifferenz um nationale, ethnische, ökonomische, religiöse etc. Ähnliche historischen Konflikt-Konstellationen gab es aber auch in der Neuzeit, etwa den deutschen Dualismus im Auf die steigende Bedeutung solcher Konflikte in der Neuzeit, und zwar vor allem im Zusammenhang mit seiner steigenden technischen Macht und der zunehmenden Belastung der Biosphäre , weist unter anderem Arnold J.

Toynbee hin. Huntington auch dualistisch-antagonistischen Mustern folgen. Sie sind expressiv antagonistische Dualismusformen der hier zunehmend säkularisierten und ideologisch geprägten Politik, die in dieser Ausprägung ohnehin zu antagonistischen Dualismen neigt. Koexistenz während des Kalten Krieges , die hier aber einen Euphemismus darstellt, denn das damalige Ost-West-Verhältnis der verschiedenen Machtblöcke war strikt militärisch-antagonistisch strukturiert, ebenso wie das deutsch-deutsche Verhältnis zwischen DDR und BRD mit dem jeweiligen Alleinvertretungsanspruch.

Ein weiterer, die Politik beherrschender Dualismus ist der Nord-Süd-Konflikt zwischen Industrieländern und den sog. Entwicklungsländern, der sich gewöhnlich vor allem als sozioökonomischer Dualismus präsentiert und den Ost-West-Konflikt inzwischen ersetzt hat. Auch heute dominiert somit meist die antagonistische Form, wie sie etwa Samuel P. Huntington in Kampf der Kulturen thematisiert hat.

Es ist weich, warm, erdig, passiv, absorbierend und dunkel. Yang repräsentiert die männliche Seite der Dinge. Es ist rauh, trocken, luftig, aktiv, durchdringend und hell. In allem, was existiert, sind sowohl die einen Elemente als auch die anderen Eigenschaften vorhanden. Leitprinzipien Nach dem Taoismus regieren eine Reihe einzigartiger Prinzipien Yin und Yang.

Diese Prinzipien definieren die Dynamik, die zwischen den beiden Kräften besteht, und dienen als Richtlinie, um sie auf konkrete Situationen anzuwenden. Die Prinzipien sind: Yin und Yang sind Gegensätze, aber nicht exklusiv. In einer Yang-Realität kann es etwas Yin geben und umgekehrt. Zum Beispiel scheint mitten in der tiefen Dunkelheit der Nacht immer noch das Licht des Mondes.

Yin kann nicht ohne Yang existieren und umgekehrt. Zum Beispiel gibt es keinen Tod ohne Leben, kein Leben ohne Tod. Sie halten ein dynamisches Gleichgewicht aufrecht. Wenn Yin zunimmt, nimmt Yang ab und umgekehrt. Zum Beispiel führt überschüssige Wärme zum Auftauen, was Überschwemmungen auslöst. Keine Idee von der Welt ist ultimativ wahr. Weder existieren Lebewesen, noch existiert Materie, weder gibt es das Leben, noch den Tod, weder gibt es einen zeitlichen Ablauf, noch Zeitstillstand, weder ist die Existenz determiniert, noch ist sie frei entschieden.

BR-Navigation

Weder ist sie in irgendeiner Form ein "Etwas" noch ist sie irgendein "Nichts". Und als Bild könnte man sagen: Du bist ES! Du bist dieses gesamte Non-Duale. Erleben erzeugt Gefühle, Stimmungen, eigene Gedanken, innere Monologe, physiologische Reaktionen, Handlungen. Auch als alter Mensch gestaltet man die letzten Jahre aktiv entsprechend seinem Erleben und seiner Resilienz mit.

Mit Resilienz wird meist die Stärke einer Person verstanden, Lebenskrisen zu meistern. Resilienzfaktoren, zu denen auch Optimismus und lösungsorientiertes Vorgehen gehören, ermöglichen die Zukunft aktiv zu gestalten. Je nach Persönlichkeit und biografischem Glück sehen sich Menschen als erfolgreich alternd oder mehr unter dem Dasein leidend. Tatsachen wie die verrinnende Zeit, die Endlichkeit der eigenen Lebenszeit, Endgültigkeit verpasste Möglichkeiten , Grenzen der Selbstverwirklichung vieles kann nicht mehr getan werden oder verliert an Bedeutung und der eigene Körper, der dieses Verrinnen der Zeit spüren lässt, kann ein Leiden am Altern bewirken 3.

Oft ist es die gedankliche Einengung auf diese Themen, die das Leiden verstärken. So spielt die Persönlichkeit und damit das Resilienzpotenzial eine erhebliche Rolle bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen im Alter, wie dem Übergang in den Ruhestand, der Verlust von Mobilität und die Anpassung an Mobilitätshilfen oder der Wohnortwechsel in ein Seniorenheim.

Detailansicht

Ob jemand lebenswert altert bestimmen seine Gedanken mit. Aber diejenigen müssten schon ziemlich starke Persönlichkeiten sein, die nicht unter einer schicksalhaften Erkrankung wie Krebs oder Demenz psychisch dekompensieren 4. Psychotherapie wird unterschätzt, wenn damit auf den Segen und die Möglichkeiten einer professionell angeleiteten Selbst- und Fremdwahrnehmung verzichtet wird.

Die Frage stellt sich jedoch, ob Jährige in eine psychotherapeutische Praxis kommen. Oder ob man nicht auch psychotherapeutische Hausbesuche einführen müsste.