Interne konsistenz psychologie

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Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Hier finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe, mit denen Sie bei der Recherche zu Themen aus dem Bereich der Personalpsychologie in Berührung kommen einfach erklärt.

Reliabilität als Gütekriterium

Die Reliabilität oder auch Zuverlässigkeit eines Tests informiert über dessen Messgenauigkeit — unabhängig davon, ob er auch tatsächlich das misst, was er messen oder prognostizieren soll Validität. Die Reliabilität kann über verschiedene Messmethoden ermittelt werden. Hierzu zählen insbesondere die interne Konsistenz, die Retest-Reliabilität, die Paralleltest-Reliabilität und die Split-Half-Reliabilität.

Eine hohe interne Konsistenz belegt, dass die verschiedenen Items einer Skala im Wesentlichen das Gleiche messen.

Interne Konsistenz: Definition, Assessment| Klug Management-Diagnostik

Die Retest-Reliabilität gibt den Grad der Übereinstimmung von zwei Messungen einer konstanten Eigenschaft mit dem gleichen Verfahren an. Einmal kann man Reliabilität durch wiederholte Messung des Gleichen erheben, die sogenannte Retest- Reliabilität. Dieses Verfahren hat seine Probleme, da Lerneffekte wahrscheinlich sind. Auch können sich einige Konstrukte wie Kundenzufriedenheit oder Kundenvertrauen über die Zeit deutlich ändern — mitunter schon alleine deshalb, weil Personen wiederholt danach gefragt werden.

Eine eher seltene Methode zur Bestimmung der Reliabilität sind Paralleltests. Hierzu müssen zwei Versionen eines Instrumentes Version A und Version B mit unterschiedlichen Frageitems erstellt werden. Beide Versionen werden den gleichen Personen hintereinander gegeben. Alles in allem überwiegen die Nachteile bei dieser Methode, weshalb sie eher nicht zu empfehlen ist.

Um Nachteile von wiederholter Messung zu vermeiden, gibt es statistische Verfahren der internen Konsistenz. So wird bei der Split-Half- Reliabilität Testhalbierung der Test bzw. Je höher der Zusammenhang zwischen den Hälften, desto genauer die Messung.

Reliabilität – Wikipedia

Nimmt man nur den halben Test, ist die Messung natürlich ungenauer, die Korrelation der Testhälften unterschätzt die wahre Genauigkeit des Tests. Dafür gibt es die Spearman-Brown-Korrektur. Das in den meisten Fällen beste Verfahren der Reliabilitätsanalyse ist die Konsistenzanalyse. Sie korreliert jeweils ein Item mit allen anderen Items aus dem selben Bereich des Tests.

Die einzelnen Fragen sollten hoch untereinander zusammenhängen, damit der Test genau misst. Die Konsistenzanalyse behandelt also jede einzelnen Frage des Tests wie einen einzelnen Test. Je synchroner sich die Fragen bei einer Messung verhalten , desto genauer die Messung. Je nach Skalenniveau der Items gibt es bei der Konsistenzanalyse bestimmte Kennwerte für die Reliabilität.

Interne Konsistenz kann schnell und zuverlässig einen sehr guten Anhaltspunkt für die Reliabilität von Skalen und Tests liefern. Meist findet gleichzeitig eine Analyse der Trennschärfe von Items statt — man untersucht welche der Items sich so wie die anderen verhalten und welche nicht. Oft eliminiert man Items, die nicht hoch mit den anderen korrelieren und erhöht damit die interne Konsistenz.

Die interne Konsistenz eines Tests wird auch betrachtet, um die Reliabilität Zuverlässigkeit eines Tests oder eignungsdiagnostischen Verfahrens abzuschätzen. Der Grundgedanke besteht darin, das Prinzip der Split-Half-Reliabilität auszuweiten und alle Items als parallele Tests aufzufassen. Wenn die Items, als parallele Tests verstanden, das selbe messen und daher hoch korrelieren, ist auch die Reliabilität des Tests in diesem Sinne hoch.

Cronbach, L.