Urteilen definition psychologie

Beispiele sind sozialer Anschluss, Selbstwertdienlichkeit und Streben nach Konsistenz. Computergesteuerte Entscheidungsumwelt und Forschungsmethode der Prozessverfolgung. Optionen und Attribute werden in Form einer Matrix präsentiert. Die Felder verbergen die Konsequenzen. Mithilfe der Computermaus können Informationen über die Konsequenzen in der Matrix gesucht werden. Das Computerprogramm protokolliert das Suchverhalten und die Entscheidungen.

Normative Theorien stellen ideale Regeln für das Urteilen, Entscheiden oder Problemlösen auf. Sie erheben aber nicht den Anspruch, diese Phänomene zu erklären oder vorherzusagen. Stressähnliche Symptome beim Lösen von komplexen Problemen; eine genetisch vorgegebene Reaktion auf unspezifische Gefahrensituationen; dient der Herstellung einer Bereitschaft für schnelle und allgemeine Reaktionen.

Entscheidungstheorie, die vorhersagt, dass Personen die Option mit dem höchsten erwarteten Nutzen wählen. Vollständige Informationsverarbeitung ist einem Menschen aus pragmatischen Gründen und wegen seiner eingeschränkten kognitiven Kapazität nicht möglich. Nach Herbert Simon wäre dazu nur ein übermenschliches Wesen in der Lage. In Anspielung darauf, bezeichnete er die nutzentheoretischen Prinzipien des Entscheidens als olympisches Modell.

Optionen sind die Alternativen, zwischen denen ein Entscheider wählen kann.

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Dies können Handlungen, Objekte, Pläne oder Strategien sein. Gehirnregion des vorderen Frontallappens direkt hinter den Augen. Er scheint eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Gefühlen und Kognitionen im Entscheidungsprozess zu spielen. Teilt den Prozess des Entscheidens in eine präselektionale, selektionale und postselektionale Phase.

Phineas Gage war ein Eisenbahnarbeiter, der einen Unfall überlebte, bei dem sein orbitofrontaler Kortex weitestgehend zerstört wurde. Obwohl seine kognitiven Fähigkeiten intakt waren, hatte er schwere Defizite beim Entscheiden und Planen von Handlungen. Mehrere eventuell konfligierende Ziele werden simultan verfolgt und verlangen Kompromissbildung.

Bei der Wahl zwischen zwei Optionen kann ein Entscheider die eine Option der anderen vorziehen oder indifferent zwischen beiden sein. Präskriptive Modelle liefern Anleitungen und Techniken für das Urteilen, Entscheiden oder Problemlösen, die Menschen helfen sollen, sich dem Ideal normativer Theorien anzunähern.

Prinzip rationaler Entscheidungen, das aus der Axiomatisierung der Nutzentheorie folgt. Es verlangt, dass nie eine Option präferiert wird, die einen geringeren Erwartungswert hat als eine andere. Es verlangt, dass die Darstellung der Optionen und ihrer Konsequenzen irrelevant für die Präferenzordnung ist. Es verlangt, dass die Präferenzordnung unabhängig von den Konsequenzen ist, die die Optionen teilen.

Es verlangt, dass Optionen hinsichtlich ihrer Präferenz verglichen und transitiv widerspruchsfrei, konsistent geordnet werden können. Umfasst alle möglichen Zustände, die sich bei der Bearbeitung eines Problems durch Anwendung entsprechender Operatoren erzeugen lassen. Die Prospect Theory ist von Daniel Kahneman und Amos Tversky entwickelte SEU-Theorie, die versucht, Verletzungen der Prinzipien rationalen Entscheidens zu erklären.

Prozessmodelle isomorphe Modelle beanspruchen, die Prozesse zu beschreiben und vorherzusagen, die Urteilen, Entscheidungen oder Problemlösungen zugrunde liegen. Aus dem Pupillendurchmesser können Rückschlüsse auf die Arbeitsgedächtnisbelastung, die Konzentration und andere emotionale und motivationale Komponenten gezogen werden.

Die Prospect Theory nimmt an, dass bei Entscheidungen die Wertfunktion an einem situationsabhängigen Referenzpunkt geankert ist. Ursprung und spezifischer Verlauf der Wertfunktion sind damit situationsabhängig. Tendenz zur Präferenz einer riskanten Option über eine Option mit sicheren Konsequenzen. Tritt eher bei Entscheidungen auf, bei denen es um Verluste geht.

Tendenz zur Präferenz einer sicheren Option über eine Option mit riskanten Konsequenzen. Tritt eher bei Entscheidungen auf, bei denen es um Gewinne geht. Entscheidungssituationen, bei denen die Konsequenzen von Optionen nicht mit Sicherheit eintreten, aber deren Wahrscheinlichkeiten eindeutig bestimmt werden können. Gelernte Handlung oder Abfolge von Handlungen, die aufgrund des Wissens der Person als Standardlösung für wiederkehrende Entscheidungssituationen in Frage kommt.

Wenn eine Person sich gegen eine Routine entscheidet und dann entgegen ihrer Intention wieder die Routine ausführt spricht man von Rückfallfehler. Mit Salienz wird die Unterschiedlichkeit und Auffälligkeit eines Reizes in Relation zum Kontext bezeichnet. Analytische, nonkompensatorische Entscheidungsstrategie, nach der jede Konsequenz einer Option mit einem Kriterium verglichen wird.

Die erstbeste Option, deren Konsequenzen gleich oder besser den Kriterien sind, wird gewählt. Die SEU-Theorie nimmt an, dass die Option mit dem höchsten subjektiv zu erwartenden Nutzen gewählt wird. Diese Technik dient zur Bestimmung einer absoluten Schwelle. Wie leise kann beispielsweise ein Ton sein, damit er noch gehört wird? Die Signalentdeckungstheorie SET geht davon aus, dass das Antwortverhalten einer Person bei einer Aufgabe wie der Darbietung von schwachen Tönen, die aus einem Rauschen herausgehört werden sollen, nicht nur durch die Sensitivität der Wahrnehmung bestimmt wird, sondern auch durch einen Urteils- bzw.

Entscheidungsprozess, der mit der Lautstärke der Töne an sich nichts zu tun haben muss. Es reicht aus, dass sich Individuen oder Gruppen im Vergleich zu anderen benachteiligt fühlen, um entsprechende Vorurteile entstehen zu lassen. Die Sozialpsychologie spricht von "relativer Deprivation" Benachteiligung , da es nicht um eine tatsächliche Verarmung, Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit gehen muss, sondern um eine als unberechtigt wahrgenommene Besserstellung einer Vergleichsgruppe.

Wichtig für die Vorurteilsbildung ist dabei weniger das Gefühl persönlicher Benachteiligung als vielmehr das einer Schlechterstellung der Eigengruppe. Symbolische Bedrohungen, die sich aus den wahrgenommen Unterschieden in Kultur, Werten und Lebensstilen ergeben heute etwa die Furcht vor dem islamischen Fundamentalismus.

Gefühle der persönlichen Bedrohung in Kontakten mit Mitgliedern fremder Gruppen, über die negative Stereotype existieren Stichwort: Ausländerkriminalität. Moderne, in stetem Wandel begriffene Gesellschaften produzieren ständig Situationen von Konkurrenz und Unsicherheit und damit Anlässe für Vorurteilsbildung, da immer Individuen und soziale Gruppen relativ zu anderen in ihrem sozialen Status absteigen und neue ethnische Gruppen zuwandern.

Der rapide soziale Wandel der letzten Jahrzehnte, die durch Globalisierung und Zuwanderung erweiterte Konkurrenzsituation und die neoliberale Konkurrenzideologie haben heute ein Klima geschaffen, das die Entstehung von Vorurteilen und Abwehr des Fremden in Teilen der Gesellschaft, insbesondere unter "Modernisierungsverlierern", begünstigt.

Die ersten und wichtigsten Informationen erhalten wir von Menschen aus unserer nächsten Umgebung, von Menschen, die für uns sorgen und die uns verhätscheln, die uns lieben, so wie wir sie. Kinder besitzen ein felsenfestes Vertrauen in die Welt und ihre Mitmenschen, und zudem verfügen sie über ein noch fast intaktes intuitives Gefühl für das, was gut ist und was nicht.

Warum dürfen sie mit dem einen Kind spielen und mit dem anderen nicht? Warum dürfen sie nichts über die schwarze Frau sagen? Kindern fehlt die Logik des Rassismus und jeder anderen Konditionierung. Sie spüren, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Entdeckung, dass die Menschen, denen sie vertrauen und die sie lieben, ihnen, wenn auch nicht aus böser Absicht, Unwahrheiten vorspiegeln, ruft einen heftigen emotionalen Schock hervor.

Sie müssen das, was ihnen erzählt wird, und die Gefühle, die dadurch freigesetzt werden, herunterschlucken. Rassistische Informationen werden so mit einem emotionalen Schock, mit Enttäuschung und Ohnmachtsgefühlen verbunden. Leute erzählen immer wieder, wie sie, als sie zum erstenmal einem Schwarzen begegnet sind, spontan und kindlich ihre Überraschung zum Ausdruck gebracht hatten.

In den meisten Fällen reagieren Erwachsene darauf peinlich berührt oder strafend: "Halt den Mund", oder "Guck nicht so". Es fällt kein ungebührliches Wort über den Schwarzen selbst, aber die Botschaft lautet: "Irgendetwas stimmt mit ihnen nicht. Sehr viele Menschen haben in ihrer Kindheit solche Erfahrungen gemacht. Und gerade dies ist die Barriere, die sich uns in der Bekämpfung des Rassismus tagtäglich entgegenstellt.

Unverarbeitete Gefühle bilden ein Hindernis, das die Verarbeitung der nachfolgenden Erfahrungen blockiert. Dieser Vorgang ist mit dem Funktionieren einer Druckerpresse zu vergleichen. Durch eine falsche Zufuhr von Informationen entstehen Fehldrucke, die zu einer emotionalen Störung führen. Im Moment der emotionalen Störung kommt es zu einer emotionalen Blockade. Alle Informationen, die später hereinkommen, werden blockiert und nicht mehr hinreichend verarbeitet.

Konfrontationen, die unbegreiflich, verwirrend und schmerzhaft sind, werden bei einem möglichen nächsten Mal vermieden. Vor acht Jahren fragte ich eine schwarze Freundin, was ihrer Meinung nach für rassistisches Verhalten in Holland typisch wäre. Ihre Antwort: "Nicht gesehen zu werden; Menschen laufen an dir vorbei, sehen dich nicht, wollen dich nicht kennen oder kennen lernen.

Wenn sie dich kennen, ignorieren sie, dass du schwarz bist, und wollen den Unterschied zwischen uns nicht wahrhaben. Es kommt mir oft so vor, als existierte ich nicht. Es zeigt, wie wichtig es ist, zu schwarzen Menschen in Kontakt zu treten. Es ist häufig der erste Schritt auf dem Weg zu einer Befreiung vom Rassismus.

Bis jetzt scheinen die Privilegien schwerer zu wiegen als alle Nachteile und auch die Veränderungen, die eine Preisgabe der Überlegenheit mit sich bringen würden. Wie schon gesagt, liegen die Vorteile auf ökonomischem, kulturellem, psychologischem und politischem Gebiet. Diese Vorteile haben stets überwogen, nicht zuletzt, weil die Nachteile aufgrund der Unterdrückungsstruktur nur sehr selten sichtbar werden.

Rassismus ist nicht angeboren, sondern anerzogen. Er wird jedem Individuum wohl oder übel aufgezwungen und hinterlässt einen Berg unverarbeiteter Emotionen. Im Alltag bilden wir Vorurteile jedoch zumeist gar nicht durch persönliche Erfahrungen oder Konflikte mit Mitgliedern einer anderen Gruppe aus: Wer kommt heute in Deutschland noch mit einem Juden in persönlichen Kontakt?

Darum beurteilen wir andere lieber als uns selbst

Und ist nicht die Ausländerfeindlichkeit in den neuen Bundesländern am verbreitetsten, obwohl dort nur wenige Ausländer wohnen? Dies deutet darauf hin, dass Vorurteile häufiger übernommen als selbst gebildet werden, zumal es in jeder Kultur einen Vorrat an fraglos gegebenen Einstellungen, Normen und Wissen gibt, zu dem nicht zuletzt Vorurteile gehören.

Die Lernpsychologie und die Sozialisationstheorie nehmen an, dass vorhandene soziale Wertungen gegenüber anderen Gruppen von der Familie, Freunden, der Schule und heute primär auch durch die Massenmedien vermittelt werden. Neuere Studien weisen einen starken Einfluss der Fremdenfeindlichkeit von Eltern auf die Einstellung ihrer Kinder nach.

Auch andere Familieneinflüsse wie elterlicher Erziehungsstil, rücksichtslose Selbstdurchsetzung und Gewalt verstärken Vorurteile gegen Minderheiten und Diskriminierungstendenzen der Kinder. Hier finden Lernprozesse durch Imitation, Beobachtung, durch Identifikation mit Vorbildern, durch direkte Instruktion, Verbote und Strafen statt. Psychologische Studien haben gezeigt, dass sich das Zugehörigkeitsgefühl zu einer ethnischen Gruppe um das fünfte Lebensjahr herauszubilden beginnt, wobei eigene Kontakte zu Menschen aus anderen ethnischen Gruppen keine Rolle spielen.

Vielmehr übernehmen die Kinder die Unterscheidung und die negative Wertung von ihren Bezugspersonen. Der Lernprozess ist jedoch damit nicht abgeschlossen, sondern neue Bezugsgruppen, Organisationen, aber auch anonymere Einflüsse wie Sprache Sprichwörter , Massenmedien und Propaganda beeinflussen die Einstellungen zu anderen Gruppen negativ.

Hier setzt die sozialpsychologische Diskursanalyse an, die darauf verzichtet, in "den Kopf des Individuums" blicken zu wollen, sondern vielmehr davon ausgeht, dass über die gesellschaftliche Kommunikation Diskurse Fakten, Objekte und die Realität insgesamt sozial organisiert und strukturiert werden. Die Diskursanalyse von Interviews, Geschichtsbüchern, politischen Reden oder Zeitungsartikeln kann zeigen, auf welche Weise etwa Kategorien wie "Rasse", "Nation", "Flüchtling" oder "Ausländer" konstruiert und verwendet werden, um die Diskriminierung anderer Gruppen zu rechtfertigen: etwa indem man die Religion oder Kultur einer Gruppe als rückständig, frauenfeindlich und undemokratisch gegenüber der eigenen aufgeklärten Kultur abwertet oder "echte" Flüchtlinge von "Scheinasylanten" unterscheidet.

Zum rassistischen Diskurs gehört auch die Leugnung, rassistisch zu sein. So braucht eine rassistische Argumentation vom Einzelnen nicht neu entwickelt zu werden, sondern kann auf vorhandene Repertoires, Bilder, Erzählungen zurückgreifen, die oft in einer weit zurückliegenden Vergangenheit entstanden sind und die Überlegenheit der Eigengruppe "belegen".

Argumente, die in diesen Bereich fallen, können nur noch zu einer Einstellungsänderung führen, wenn sie sehr nahe am Akzeptanzbereich liegen. Wenn sie hingegen eher auf der Seite des Ablehnungsbereichs liegen, dann werden sie vermutlich abgelehnt. Es gibt auch Argumente, die sich zwischen den beiden Bereichen befinden und dann weder positive noch negative Reaktionen hervorrufen.

Im Beispiel siehst Du, wie Menschen mit Argumenten im Bereich der Indifferenz umgehen können. Christoph gesellt sich zu Akiko und Betti, weil er das Gespräch der beiden mitgehört hat. Er behauptet, dass eindeutig Iron Man der coolste Superheld ist. Tony Stark ist ja einfach nur sehr intelligent und konnte sich deswegen seinen Anzug bauen. Da Akiko ihn auch cool findet, kann sie schon verstehen, warum Christoph Iron Man mag und überlegt, ob er nicht vielleicht nicht doch etwas besser ist als Thor.

Das Akiko Iron Man auch sehr cool findet, liegt die Meinung, dass er der beste Superheld sei, nah an ihrem Akzeptanzbereich. Christophers Argumente haben jetzt dazu geführt, dass sie darüber nachdenkt, ihre Meinung zu ändern und Iron Man als coolsten Superhelden zu ernennen. Argumente, die in diesen Bereich fallen, werden prinzipiell abgelehnt und die Person kann auch nicht vom Gegenteil überzeugt werden.

Mal schauen, welchen Superhelden Akiko überhaupt nicht als den Besten akzeptieren kann Jetzt mischt sich auch Theresa in die Diskussion ein. Akiko glaubt, sie hört nicht richtig. Hulk ist doch auf keinen Fall der beste Superheld. Er kann seine Kräfte kaum kontrollieren. Als Hulk ist er nicht besonders intelligent und zerstört einfach immer alles. Auf die Aussage von Theresa reagiert sie nur mit einem "Du spinnst doch!

Theresas Meinung ist so weit von Akikos Akzeptanzbereich entfernt, dass sie unter keinen Umständen mit Akikos Einstellungen vereinbar ist. Deswegen könnte Akiko sich niemals vorstellen, dass Hulk der beste Superheld ist. Die drei Bereiche beziehen sich natürlich nicht nur auf Superhelden, sondern auf alle Bereiche des Lebens. Jeder Mensch hat seine eigenen Einstellungen und Überzeugungen zu den verschiedensten Dingen z.

Politik, Mode, Essen. Wenn man eine Person also von etwas überzeugen will, dann ist es wichtig, die drei Bereiche der Person zu kennen. Die eigenen Argumente sollten so angepasst werden, dass sie in den Akzeptanzbereich fallen oder zumindest im eher positiven Bereich der Indifferenz liegen. Es gibt noch eine Form von Argumenten, die laut Sherif ebenfalls wichtig sind, wenn man die Einstellung von Menschen verändern will, die sogenannten Anker.

Als Anker werden in der Urteilstheorie f estgelegte und fest verwurzelte Einstellungen von Menschen bezeichnet, die feststehen und sich auch nicht mehr ändern lassen. Es ist gut, diese Anker zu kennen, denn Menschen neigen dazu, Dinge gut zu finden und positiv zu beurteilen, wenn sie sich in der Nähe von ihren Ankern befinden. Neben dem Einfluss von Ankern oder von den Bereichen der Beurteilung spielt auch das eigene Engagement eine wichtige Rolle bei der Bildung von Urteilen.

Sherif unterscheidet dafür zwei Stufen des Engagements. Das folgende Beispiel zeigt Dir, wie das Engagement für eine Sache die Wahrnehmung und die Beurteilung von anderen Vorstellungen beeinflussen kann. Leni sitzt gerade im Unterricht und es wurde das Thema Demokratie angesprochen. Der Lehrer, Herr Paschulke, fragt in die Runde, was für Staatsformen die Klasse noch so kennt und ob sie der Meinung ist, dass die Demokratie die beste Staatsform ist.

Hohes Engagement: Leni ist sehr stolz darauf, in einer Demokratie zu leben. Deswegen bestätigt sie die Aussage. Leni lässt sie gar nicht richtig aussprechen und versucht mit Gegenargumenten ihre Meinung zu ändern, weil es ihr wichtig ist, klarzustellen, dass die Demokratie die beste Staatsform ist. Leni und Manuela versuchen sich gegenseitig zu überzeugen, bis der Lehrer dazwischengeht.

So entsteht ein Gespräch und am Ende sieht Leni ein, dass jede Staatsform ihre Vor- und Nachteile hat. Zwar ist sie dennoch der Meinung, dass Demokratie die beste Staatsform ist, aber sie kann Manuelas Standpunkt auch verstehen. Das Beispiel zeigt, dass hohes Engagement zu einem Verharren auf der eigenen Vorstellung führen kann, ohne dass Gegenargumente überhaupt gehört werden.

Andererseits macht es auch deutlich, dass trotz eines geringen Engagements andere Wahrnehmungen und Einstellungen nicht einfach übernommen werden müssen. Der zentrale Unterschied ist, dass die Existenz anderer Meinungen überhaupt akzeptiert werden kann. Es ist wichtig zu wissen, welche Faktoren die persönliche Wahrnehmung und die Urteile über andere Menschen beeinflussen kann.

Denn nur mit diesem Wissen können die eigenen Entscheidungen und Urteile reflektiert und gegebenenfalls verändert werden. So können wiederum vorschnelle Urteile vermieden werden und den Umgang mit anderen Menschen nicht mehr negativ beeinflussen. Wenn Du jetzt noch erfahren willst, wie Vorurteile entstehen können und was noch alles die eigene Wahrnehmung beeinflussen kann, dann klick Dich in die Erklärung "Soziale Vorurteile".

Die soziale Urteilstheorie ist eine Theorie darüber, wie menschliche Überzeugungen und Urteile entstehen und wie man diese beeinflussen kann. Die Theorie wurde von dem Psychologen Muzafer Sherif entwickelt. Menschen urteilen immer, wenn sie etwas wahrnehmen und das in der Regel unbewusst. Das liegt daran, dass sie ihre Wahrnehmungen immer mi t den mentalen Repräsentationen abgeglichen werden.

Den Prozess , bei dem eine Person einem Urteilsobjekt einen Wert auf einer Urteilsdimension zuordnet. Urteile , die Menschen über ihre soziale Umwelt , also Personen, Aussagen oder Situationen, fällen. Nenne drei typische Urteilsdimensionen. Vervollständige den Satz: Soziale Urteile sind in der Regel Warum sind soziale Urteile für die Sozialpsychologie so interessant?

Weil die sozialen Urteile einen Einfluss auf das Verhalten gegenüber anderen Menschen haben. Ein Prozess , der den Erwerb , die Organisation und die Anwendung von Wissen über die eigene Person und über die soziale Umwelt beschreibt. Welche Faktoren beeinflussen die soziale Kognition? Wie werden die Einstellungen und Erwartungen gegenüber Menschen und Situationen bezeichnet?

Vervollständige den Satz: Die Entstehung von mentalen Repräsentationen kann Damit, wie menschliche Überzeugungen und Urteile entstehen und wie man diese beeinflussen bzw. Welche drei Abschnitte des Einstellungskontinuums gibt es laut der sozialen Urteilstheorie?

Soziale Urteilsbildung

Wie nennt Sherif die f est verankerten Einstellungen einer Person, die nicht verändert werden können? Welches Engagement sollte eine Person haben, wenn man sie von der eigenen Meinung überzeugen will? Speicher deine Lieblings-Erklärungen in deinem Profil - so findest du sie ganz einfach wieder, wann und wo du willst! Alles was du zu. Perfekt zusammengefasst, sodass du es dir leicht merken kannst!

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Jetzt kostenlos anmelden. Soziale Urteilsbildung - Definition in der Psychologie Ein wichtiger Teil der Sozialpsychologie ist die Frage danach, wie Menschen urteilen und warum. Soziale Urteilsbildung - Die soziale Urteilstheorie Die soziale Urteilsbildung beschäftigt sich damit, wie menschliche Überzeugungen und Urteile entstehen und wie man diese beeinflussen bzw.

Der Akzeptanzbereich Wenn ein Argument in diesen Bereich fällt, dann wird es entweder vollständig oder zumindest in abgewandelter Form akzeptiert und die eigenen Einstellungen bzw. In: Simons, Oliver Hg. Wir, die wir später geboren sind, sollten nicht so leicht über diejenigen urteilen , die vor uns geboren sind.

Ich kann das eigentlich nicht sagen, es fällt mir schwer, zu urteilen. Niemand schaut sie an, niemand erwartet etwas von ihr, niemand urteilt über sie. Ist Ihnen in diesen Beispielen ein Fehler aufgefallen? Spamschutz: Der 1. Weitere Informationen …. Diesen Artikel teilen:. Worthäufigkeit selten häufig.