Annäherungsziele psychologie
Geht es darum, wie anspruchsvoll das Ziel ist? Oder darum, welche Aufgaben wir auf dem Weg dorthin erledigen müssen?
Ziele verwirklichen
Oder sogar darum, ob wir gut in dem sind, was wir auf dem Weg zum Ziel erledigen müssen? Mit nichts von alldem hat die Unterscheidung etwas zu tun. Der einzige Unterschied zwischen einem Annäherungs- und einem Vermeidungsziel ist dein eigener Fokus und die Art, wie du dein Ziel formulierst. Er hat ein Ziel- sehr reizvoll. Soll ich eintauchen und den leichten Weg nehmen?
Melanie Drexel Und ganz wichtig: Setzen Sie die Latte nicht zu hoch und wählen Sie kleine Ziele. Wenn Sie nur den geringsten Zweifel haben, dass Sie das Ziel auch wirklich erreichen können, reduzieren Sie den Anspruch trotzdem nochmal ein Stück.
Zielorientierungen: Annäherungsziele und Vermeidungsziele
Deshalb versuchen vermeidungsmotivierte Personen wahrscheinlich ihren empfundenen Stress zurückzuhalten, um die Stabilität der Beziehung zu beschützen. Die oben berichteten Ergebnisse dieser Studie basieren alle auf Angaben und Einschätzungen der Studienteilnehmenden. Dies bedeutet, dass daraus nicht klar ist, ob die Annäherungs- und Vermeidungsziele auch tatsächlich in verbalem oder nonverbalem Verhalten beobachtbar sind.
Die folgenden beiden Studien geben über die Zusammenhänge der Annäherungs- und Vermeidungszielen und beobachtbarem Verhalten Aufschluss. Negative Kommunikation Unter der Annahme, dass die Kommunikationsmuster von Paaren die Tendenz der Partner zu Annäherungs- und Vermeidungszielen widerspiegeln, untersuchten Kuster, Bernecker, Backes, Brandstätter, Nussbeck, Bradbury, Martin, Sutter-Stickel und Bodenmann , ob Vermeidungsziele mit beobachtbarer negativer Kommunikation im Partnergespräch zusammenhängen.
In die Kategorie der negativen Kommunikation fallen beispielsweise Verhaltensweisen wie das Gegenüber kritisieren, dominieren, unterbrechen, verächtlich sein, eine stärkere Abwehrhaltung oder Streitlust zeigen. Dieser Sachverhalt wurde bisher meistens mit selbstberichteten Angaben untersucht, jedoch nicht in Paargesprächen beobachtet. Dennoch lässt die bisherige Befundlage erwarten, dass Personen mit starken Vermeidungszielen wegen ihrer Sensibilität und Reaktion auf Negatives eher negative Kommunikation anwenden in einem Konfliktgespräch.
Für jeden Sekundenabschnitt des 8-minütigen Konfliktgesprächs der teilnehmenden Paare der PASEZ Studie wurde von zwei ausgebildeten Kodierern jeweils kodiert, ob negative Kommunikation stattgefunden hatte oder nicht. Für das Konfliktgespräch bestimmten die Paare ein Thema, welches für Spannungen in der Beziehung führte. Eine Liste mit verschiedenen Vorschlägen wurde als Hilfestellung bereitgestellt, beispielsweise Kommunikation mit dem Partner, Sexualität, Finanzen, Kindern oder störende Angewohnheiten des Partners.
Welche Rolle spielen Ziele in der Psychotherapie?
Die häufigsten Themen waren Kommunikation mit dem Partner Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit starker Tendenz zu Vermeidungszielen eine konstant bleibende Tendenz zu negativer Kommunikation im Verlauf des Konfliktgespräch aufwiesen, wohingegen Personen mit schwacher Tendenz zu Vermeidungszielen eine Abnahme der negativen Kommunikation im Verlauf des Konfliktgesprächs zeigten.
Zudem stellte sich heraus, dass Personen mit starker Tendenz zu Vermeidungszielen mehr und mehr zu negativen Kommunikationsverhaltensweisen tendierten, wenn der Partner ebenfalls negative Kommunikationsverhaltensweisen zeigte. Es ist grundsätzlich normal, dass man negative Kommunikationsweisen zeigt in einem Konfliktgespräch.
Ein gefundener Unterschied ist, dass bei Personen mit starker Tendenz zu Vermeidungszielen die Negativität über den Verlauf des Gesprächs nicht abflacht. Das heisst, dass keine Versöhnung oder ein gegenseitiges Verständnis zustande kommen kann. Zudem reagieren Personen mit einer starken Tendenz zu Vermeidungszielen sehr stark auf Negativität des Partners, was in einer negativen Kommunikationsspirale enden kann und somit ebenfalls einen positiven, versöhnlichen Ausgang des Gesprächs erschwert.
Dies beeinflusst natürlich auch die Erwartung an das versöhnliche Lösen für zukünftige Konflikte und kann die Motivation der Partner verringern mit dem anderen interagieren zu wollen. Nonverbales Verhalten Personen mit einer starken Tendenz zu Annäherungszielen sind motiviert, erwünschte Ergebnisse oder Zustände zu erreichen. In einem Konfliktgespräch würde diese Orientierung bedeuten, dass man die Position des anderen verstehen möchte, so Interesse am Partner signalisiert und eine gemeinsame Grundlage findet.
Fragebogen zur Analyse motivationaler Schemata. Hogrefe, Göttingen Kategorie : Psychologisches Testverfahren. Navigationsmenü Meine Werkzeuge Nicht angemeldet Diskussionsseite Beiträge Benutzerkonto erstellen Anmelden.