Zusammenfassung allgemeine psychologie 2
Übersicht: de Schotten et al. Übersicht: Toba et al. Übersicht: Tomarken et al. Soll - approach und avoidance beeinflussen die Mittel zur Zielerreichung. Methodik - Stichprobe: 12 weibliche und 7 männliche rechtshändige Probanden - Messung Regulationsfokus: - je vier Worte, die persönliche Ideale und Soll-Zustand repräsentieren - je vier Worte, die Ideale und Soll-Zustand bestimmter Berufsgruppen repräsentieren filler trials - Reaktionszeitmessung RT bei Zuordnung von Wörtern Wort vs.
Ergebnisse - promotion-focus korreliert positiv mit linker frontaler Aktivität und negativ mit rechter frontaler Aktivität - prevention-focus korreliert positiv mit rechter frontaler Aktivität und negativ mit linker frontaler Aktivität - prevention- und promotion-focus korrelieren nicht mit Aktivität anderer Hirnregionen - Reaktionszeiten bei filler trials korrelieren nicht signifikant mit kortikaler Aktivität.
Zusammenhang zwischen Emotionen und Zielen notwendig. Theoretischer Hintergrund und Hypothesen - unterschiedliche Befunde bzgl. Emotionen führen zu mehr Aktivierung links und damit zu mehr Bias rechts - H2: neg. Experiment 1 - 24 Gesichts-Emotions-Stimuli Lacheln, Neutral, Weinen , visuelle Linienbisketion Linien mit 2 versch.
Gernot Horstmann, Abteilung für Psychologie, Universität Bielefeld. Gesine Dreisbach, Institut für Psychologie, Universität Regensburg. Die Allgemeine Psychologie gehört zu den Grundlagenfächern der Psychologie und befasst sich mit den Eigenschaften und psychischen Funktionen, die alle Menschen gemeinsam haben. Der Fokus liegt dabei auf Situationen, in denen automatisierte Routinehandlungen nicht ausreichen, sondern Verhaltensdispositionen und kognitive Prozesse auf neue Weise konfiguriert oder konkurrierende Motivationstendenzen und Gewohnheiten unterdrückt werden müssen, um langfristige oder übergeordnete Ziele zu erreichen.
Das Kapitel gibt einen Überblick über ausgewählte Theorien und Ergebnisse dieser Forschung anhand von drei Leitfragen: 1 Was sind die kognitiven Grundlagen willentlicher Handlungen? Schlüsselwörter: Volition; Kognitive Kontrolle; Exekutive Funktionen; Willenshandlungen; Selbstkontrolle; Zielgerichtete Handlungen; Intentionen; Präfrontaler Cortex; Wille.
Wie können Menschen Zusammenhänge erkennen und lernen, diese Zusammenhänge erfolgreich in ihrem Verhalten zu berücksichtigen? In diesem Kapitel behandeln wir diese elementaren Lernmechanismen. Hierzu zählt vor allem das assoziative Lernen, wie es mit Konditionierungsprozeduren untersucht werden kann. Das Ziel dieses Kapitels besteht darin, für jede dieser Lernformen die elementaren Untersuchungsmethoden und Basisphänomene zu beschreiben sowie die wichtigsten Mechanismen und Erklärungsansätze darzustellen.
Dabei werden wir auch auf formale Modelle des Lernens eingehen und diskutieren, inwieweit sowohl assoziative als auch kognitive Mechanismen beteiligt sind. Schlüsselwörter: Assoziatives Lernen; Konditionierung; Kausallernen; Verstärkung; Löschung; Kontiguität; Kontingenz; Rescorla-Wagner-Modell; Implizites Lernen; Evaluative Konditionierung; Modelllernen.
Modul 3b – Psychologie
Kategorisierung gehört zu unseren basalen kognitiven Kompetenzen. Kategorien fassen Objekte oder Ereignisse auf der Basis von Gemeinsamkeiten zu Klassen zusammen, was uns erlaubt, Wissen über Kategorien für neue, aktuelle Erfahrungen zu nutzen. Kategorien spielen eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung, der Handlungsplanung, dem Lernen, der Kommunikation und dem Denken.
Das vorliegende Kapitel gibt einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Kategorisierung. Verschiedene Vorschläge, das Langzeitgedächtnis in Subsysteme zu unterteilen, werden vorgestellt und gewürdigt. Besonders vielversprechend scheinen formale Gedächtnistheorien zu sein, in deren Rahmen sowohl die Strukturen als auch die Prozesse beschrieben werden, die an einer Gedächtnisleistung beteiligt sind.
Zum Arbeitsgedächtnis werden zwei Modelle vorgestellt: ein traditionelles — das modulare Arbeitsgedächtnismodell, das inzwischen mit immer weniger Befunden in Einklang steht — und das Embedded-Processes-Modell.
Allgemeine Psychologie II. Aktuelle Forschungen zu Affekt, Motivation und räumlicher Aufmerksamkeit
Am Ende wird das sensorische Gedächtnis behandelt, das sozusagen die Schnittstelle zwischen Gedächtnis und Wahrnehmung darstellt. Schlüsselwörter: Langzeitgedächtnis; Gedächtnistäuschungen; Verarbeitungstiefe; Kontexteffekte; Interferenz; Globale Gedächtnismodelle; Modulares Arbeitsgedächtnismodell; Embedded-Processes-Modell; Sensorisches Gedächtnis. Worterkennung und -produktion sind für das Verstehen, Planen und Produzieren geschriebener, gesprochener und gebärdeter Sprache unverzichtbare kognitive Prozesse.
Dieses Kapitel bietet einen Überblick über unbeeinträchtigte und beeinträchtigte Worterkennung- und -produktion. Prozesse, Repräsentationen, Modelle sowie erworbene Störungen Aphasien der Sprachverarbeitung und -produktion und des Lesens und Verstehens geschriebener Wörter Dyslexie werden beschrieben.
Schlüsselwörter: Spracherkennung; Sprachproduktion; Sprachstörung Aphasie ; Wort; Mentales Lexikon Wortgedächtnis ; Konzept Wortbedeutung ; Lemma; Wortform; Morphem; Phonem; Worterkennung; Wortproduktion. Zunächst werden die unterschiedlichen Aspekte der menschlichen Sprachverarbeitung vornehmlich aus der Perspektive der Sprachverstehensforschung behandelt. Hier geht es um die syntaktische, semantische und pragmatische Analyse von Sätzen sowie die Forschung zum Textverstehen.
Die Sprachproduktion wird in einem gesonderten Abschnitt behandelt. Schlüsselwörter: Ambiguität; Bedeutung; Bedeutungskomposition; Kohärenz; Parsing; Pragmatik; Satzverstehen; Semantik; Sprachproduktion; Sprachwissen; Syntax; Textlinguistik, Textverstehen; Versprecher. Bei der Bewertung solcher Schlüsse wird auf Rationalitätsnormen Bezug genommen.
Die Theorien, die diese Abweichungen erklären wollen, werden diskutiert und ihre neuronalen Grundlagen dargestellt. In dem vorliegenden Kapitel werden zunächst die definitorischen Grundlagen eines Problems festlegt und unterschiedliche Problemtypen vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt stellt das einsichtsvolle Problemlösen dar. Es soll gezeigt werden, dass Vorwissen manchmal hinderlich für die Problemlösung sein kann.
Beide Kurse werden in der gleichen Modulumgebung bearbeitet. Für die Erbringung und Eintragung von Prüfungsvorleistungen gelten die gleichen Modulschranken wie für die Prüfungen. PVL im zweiten Studienabschnitt können nur erbracht werden, wenn M1 und M2 bereits bestanden sind. Biologische Psychologie: Bausteine des Nervensystems; Erregungsbildung und Erregungsleitung; Struktur und Funktion von Synapsen; synaptische Transmitter und Modulatoren, Funktionelle Anatomie des Nervensystems; Psychoneuroendokrinologie; Psychoneuroimmunologie; Methoden der Biologischen Psychologie.
Motivation: Affekt-Vorhersage; Intrinsische Motivation; Leistungsmotivation; Motivationstrainings; Volition, Rubikonmodell der Handlungsphasen; Attributionstheorien. Emotion: Erleben, Physiologie und Interpretation von Emotionen; Emotionsausdruck; neuronale Grundlagen von Emotion; Stress; Emotionales Konditionieren.