Allgemeine psychologie mainz boris
Obschon diese Fragebogentechniken die Gruppenleistung signifikant positiv prädizieren, haben sie einige bedeutsame Limitierungen u. Darüber hinaus ist der Selbstbericht nicht in der Lage, die implizite automatisch aktivierte Bewertung eines Gruppenmitglieds zu erfassen. Im Rahmen dieses DFG-Antrags sollen erstmalig die Konsequenzen impliziter IPA-Bewertungen im Vergleich zu expliziten IPA-Bewertungen für die Gruppenleistung untersucht werden.
Darüber hinaus wird entsprechend eines selbstentwickelten Rahmenmodells überprüft, welche zwischenmenschlichen Verhaltensweisen den IPA-Performanz Zusammenhang vermitteln. Dies stellt selbst für die etablierte Kleingruppenforschung Neuland dar, da es bisher an empirischen Studien mangelt, die den Einfluss tatsächlichen zwischenmenschlichen Verhaltens auf die Gruppenleistung untersuchen.
Im Einklang mit Annahmen dualer Prozessmodelle wird sich durch die Hinzunahme der Kleingruppen-APA eine verbesserte d. Ein drittes Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der reziproken Beziehungen zwischen IPA-Bewertungen der Gruppenmitglieder und der Gruppenleistung Wirkt sich gegenseitiges Mögen stärker auf die Gruppenleistung aus?
Oder beeinflusst die Gruppenleistung stärker das gegenseitige Mögen der Gruppenmitglieder? Zur Beantwortung dieser Frage ist eine Längsschnittstudie mit drei Messzeitpunkten von gegenseitigem Mögen der Gruppenmitglieder und Gruppenleistungen geplant. Die Ergebnisse sind zum einen für die etablierte explizite IPA-Performanz Forschung relevant, da bisherige Studien zur Reziprozität nicht spezifisch IPA-Bewertungen einbezogen es gibt nur Untersuchungen zum übergeordneten Kohäsionskonstrukt.
Zum anderen würde man auch erstmals die Frage beantworten können, wie die reziproken Beziehungen zwischen impliziten IPA-Bewertungen und Gruppenleistung gestaltet sind. In diesem Projekt werden die psychometrischen Eigenschaften verschiedener auf Reaktionszeiten basierender indirekter Verfahren zur Messung des Selbstwerts untersucht.
Trotz der gegebenen Reliabilität fanden sich jedoch nahezu keine konsistenten Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Gruppen indirekter Verfahren. Als Erklärung für dieses Befundmuster nehmen wir an, dass strukturell unterschiedliche indirekte Verfahrensgruppen unterschiedliche Aspekte des Selbstwerts erfassen. Im weiteren Projektverlauf sollen nun die differentiellen Validitäten von Verfahren zur Messung von propositionalen Repräsentationen Selbstwertfragebögen , zur Erfassung von semantisch-assoziativen Repräsentationen Impliziter Assoziationstest; Extrinsischer Affektiver Simon Task und zur Messung von affektiven Repräsentationen des Selbstwerts Priming-Verfahren näher untersucht werden.
Als Kriterien werden das verbale und non-verbale Verhalten in einer selbstwertrelevanten Interviewsituation sowie Reaktionen nach negativer Rückmeldung in einer Leistungssituation und nach sozialem Ausschluss erhoben. Zudem wird die Perspektive von der indirekten Erfassung des Selbstwerts auf die indirekte Erfassung interpersoneller Attraktion erweitert.
In diesem Netzwerk haben sich verschiedene Wissenschaftler:innen zusammengeschlossen, die sich mit dem Zusammenspiel von Persönlichkeit und sozialen Beziehungen beschäftigen. In realen Untersuchungskontexten lassen sich die meisten sozialen Phänomene nicht ohne den Einfluss der Persönlichkeit der beteiligten Personen verstehen.
Auf der anderen Seite kann sich Persönlichkeit erst in sozialen Interaktionen ausgestalten und durch diese entwickeln. Auf der Basis eines eigenen Rahmenmodells, welches sich eignet a die Wirkung von Persönlichkeit auf soziale Phänomene und b die Wirkung sozialer Phänomene auf die Persönlichkeit zu beschreiben, sollen im Rahmen dieses wissenschaftlichen Netzwerks der Stand der bisherigen Forschung, offene Fragen und Forschungsprobleme sowie antizipierte zukünftige Entwicklungen bearbeitet werden.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage dieses Netzwerks unter www. Die Qualität sozialer Beziehungen hat bedeutsame positive Effekte auf Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und Gesundheit. Eindrücke gegenüber fremden Personen vollziehen sich automatisch, schnell und auf der Basis minimaler Informationen.
Sie stellen zugleich die zentrale Basis für unsere sozialen Entscheidungen dar, also dafür, wie wir auf andere im Allgemeinen reagieren, mit wem wir interagieren und mit wem wir kurz- und langfristige Beziehungen eingehen. Einen ersten Schwerpunkt des Projekts bildet die Untersuchung der Determinanten des ersten Eindrucks von fremden Personen — spontaner interpersoneller Attraktion.
In jedem Attraktionsurteil z. Person A über Person B lassen sich drei grundlegende Komponenten unterscheiden: der Perceiver-Effekt, d. Diese Komponenten lassen sich nun mit Persönlichkeitseigenschaften in Verbindung bringen. Es werden dementsprechend drei Fragenkomplexe untersucht: Wer mag spontan fremde Personen?
Wer wird spontan von fremden Personen gemocht? Wer mag speziell wen bei ersten Begegnungen? Einen zweiten Schwerpunkt des Projekts stellt die Untersuchung der Stabilitäten und Veränderungen in interpersoneller Attraktion dar, welche sich im Verlauf des Kennenlernens ergeben. Diese Fragestellungen werden mittels längsschnittlicher Studien analysiert, in denen neben spontanen Urteilen auch die sich entwickelnden Beziehungen zwischen realen Personen betrachtet werden.
Zum ersten geht es darum, die Stabilität der Komponenten interpersoneller Attraktion zu analysieren z. Zum zweiten soll analysiert werden, wie sich die Interkorrelationen der Komponenten interpersoneller Attraktion und Metawahrnehmungen über die Zeit verändern. Hierbei geht es um Fragen der Gegenseitigkeit Reziprozität und angenommenen Gegenseitigkeit angenommene Reziprozität der Attraktion und um die Genauigkeit, mit der Personen ihre Beliebtheit einschätzen können Meta-Genauigkeit.
Das typische Wirken kontrollierter Prozesse sollte sich in expliziten Repräsentationen des Selbst niederschlagen, welche mittels direkter Persönlichkeitstests Fragebogen erfassbar sind. Dahingegen sollte sich das typische Wirken impulsiver Prozesse in impliziten Repräsentationen des Selbst abbilden, welche mittels indirekter Verfahren gemessen werden können.
Mit der Entwicklung indirekter Persönlichkeitstests zur Messung impliziter Repräsentationen des Selbst ist daher die Hoffnung verbunden, die Vorhersage relevanten Verhaltens zu verbessern. In einer ersten Projektphase wurden die psychometrischen Voraussetzungen und die Eigenständigkeit dieses Big Five-IATs überprüft. Zwei verschiedene Adaptationen des Extrinsic Affective Simon Tasks wiesen hingegen nur maximal moderate interne Konsistenzen auf.
Eine zweite Projektphase zielte auf die Validierung des neuen Verfahrens. Insbesondere sollte überprüft werden, inwiefern der Big Five-IAT zusätzlich zu direkten Verfahren Varianz in relevanten Verhaltenskriterien vorhersagen kann. Hierzu wurden zunächst selbstberichtete Alltagsverhaltensweisen erhoben. Es wurde dann eine umfangreiche Verhaltensstudie durchgeführt, in deren Rahmen eine Reihe realer und a priori den einzelnen Big Five Dimensionen zugeordneter Verhaltensweisen erfasst und zu relevanten Verhaltenskriterien aggregiert wurden.
Diese Validierungsstudien erbrachten folgende weitere Ergebnisse: 4 Direkte Verfahren sagten die aggregierten Verhaltenskriterien für jede der Big Five Dimensionen vorher. Zudem spricht für die Ergänzung von expliziten Selbstauskünften durch sog. Im Projekt wurde ein zur Erfassung von Ängstlichkeit adaptierter IAT entwickelt und evaluiert. Folgende zentrale Ergebnisse wurden erzielt: 1 Der IAT-Ängstlichkeit weist eine hohe interne Konsistenz und eine moderate zeitliche Stabilität längstes untersuchtes Zeitintervall: 1 Jahr auf.
Allerdings kann nicht auf eine generelle Unverfälschbarkeit des IAT geschlossen werden. Diese Befunde stehen in Einklang mit Zweiprozessmodellen der sozialen Kognition. Insgesamt gesehen stellt der IAT ein sehr interessantes und viel versprechendes indirektes Verfahren zur Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen dar, das allerdings noch nicht in der Individualdiagnostik eingesetzt werden sollte.
In diesem Projekt untersuchten wir in mehreren Studien mit Daten aus verschiedenen Ländern die Frage, ob die Geschwisterposition die Persönlichkeit beeinflusst. Dabei konnten wir in unseren Studien keine Evidenz für einen solchen Effekt finden. Piff, P. J Pers Soc Psychol, 99, — Wir konnten in einer Vielzahl von Analysen diesen Effekt nicht replizieren.
Dies gilt auch für den später von Cote et al. Proc Natl Acad Sci USA — Auch diesen Moderationseffekt konnten wir in mehreren Analysen nicht replizieren. Das Sozio-oekonomische Panel SOEP ist eine vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW durchgeführte seit laufende jährliche Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland. Die Stichprobe umfasst ca. Themenschwerpunkte sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie, Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit und Lebenszufriedenheit.
In den Jahren und wurden zudem die Big Five-Persönlichkeitsdimensionen erhoben. Auf Basis der Daten dieses Panels untersuchen wir Entwicklungsverläufe der Persönlichkeit. In diesem Projekt werden Statistik-Software-Pakete für Analysen basierend auf dem Social Relations Model Kenny, entwickelt. Dieses Modell ermöglicht die Trennung von interpersonellen Variablen wie z. Sympathieurteilen in Actor- bzw.
Perceiver-Effekte wie sehr mag A andere Menschen im Allgemeinen , in Partner- bzw. Georg Krausch Mi April , Uhr, J. Psychologie bachelor of Science Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Lehrerfortbildung FOBI I Zentrale Studienberatung Sigrid Eicken Dipl.
Fachbereich Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften
Uni Hohenheim M. Oregon State University Leiterin der Zentralen Studienberatung. Oktober Einführungsveranstaltung Master MDM Einführungsveranstaltung zum Master-Studiengang in Marketing und Distributionsmanagement. Einführungsveranstaltung zum Master-Studiengang in Marketing und Distributionsmanagement Einführungsveranstaltung Master MDM April Ähnliche Präsentationen.
Hochladen Anmelden. Donnerstag, Aktuelles Vorstand Förderpreis Prämierte Arbeiten Stipendium Kontakt Studierendenschaft der KH Mainz SKH e. On Downloads Kontakt Sprechstunde Weiterbildung Aktuelles Programm und Anmeldung ifw - wir über uns Team Service Tagungshaus Seminarzeiten Infos zu Online-Seminaren Bildungsurlaub Kalendarischer Überblick - Seminarangebot Geschäftsbedingungen Kontakt Newsletter Newsletter-Archiv Downloads Medienkompetenz Aktuelles Angebote Über uns Kontakt kathi-net.
Aktuelles Hochschule Studium und Lehre Services Forschung International Weiterbildung Medienkompetenz kathi-net. Studierendenschaft der KH Mainz SKH e. Kultur Hochschulgottesdienst Schriftenreihe Impressionen Fördern und Stiften. Fachbereich Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften.
Studienteilnahme: Psychologie Heute
Sprechzeit Donnerstag, Allgemeine Erziehungswissenschaft Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation Identitätsforschung Biographieforschung Religions- und Moralpädagogik. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft DGFE Mitglied der Görres Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft. Monographien Identität, Wertbindung, Weltdeutung — zur biographischen Genese ethischer Lebensorientierungen.
Weinheim: Beltz Verlag. Behaviour research and therapy, 49 3 , pp. Amsterdam: Elsevier Internet-Delivered Psychological Treatments and Psychotherapy Integration. Psychotherapy bulletin, 46 4 , pp. Mesa, Ariz. Grawe, K. In: Senf, W. Caspar, F. The Bern psychotherapy research group. In: Norcross, J. History of psychotherapy.
Continuity and change pp. Washington: American Psychological Association. Impact messages of depressed outpatients as perceived by their significant others: profiles, therapeutic change, and relationship to outcome. Journal of clinical psychology, 68 3 , pp. Hoboken, N. Berthoud, L. Using Plan analysis in psychotherapeutic case formulation of borderline personality disorders. Malden, Mass.
Hat sich der störungsspezifische Ansatz in der Psychotherapie "zu Tode gesiegt"? Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie, 61 5 , p. Stuttgart: Thieme Kramer, U. Motive-oriented therapeutic relationship in brief psychodynamic intervention for patients with depression and personality disorders. Journal of clinical psychology, 67 10 , pp.
Prof. Dr. Boris Egloff | Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik
Wie werden aus Anfängern exzellente Psychotherapeuten und wie können wir das fördern? Vortrag an der FU Berlin, Februar , Berlin. Psychotherapie in 5, 10 und 20 Jahren: Wie viel Entwicklung ist voraussagbar und wie könnte sie aussehen? Perspektive eines integrativen Psychotherapeuten, Vortrag am Landespsychotherapeutentag Baden Württemberg, April , Stuttgart.
Gender Differences in The Role Played by the Therapeutic Relationship? Paper presented at the Annual Convention of the Society for the Exploration of Psychotherapy Integration SEPI , May , Washington, DC. The Therapeutic Relationship with Difficult to Treat Patients in Modern Psychotherapy, CBASP Meeting, Lübeck, August Fallkonzeptionen und die Identität in der Psychotherapie jenseits psychotherapeutischer Schulen, Vortrag am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie SGPP , Sept.
How to elaborate and use individual case conceptualizations in psychotherapy, Interational Workshop on Psychotherapy, Indonesian Psychiatric Association, September , Malang, Indonesia. Schema - der grosse mind opener oder mind stopper? Tagung der Berner Postgradualen Psychotherapieausbildung, Bern, November Ferrari, Nicola ; Caspar, Franz Corrective Experiences Remembered lively, 42nd Annual Meeting of the Society for Psychotherapy Research, Bern Switzerland, Berger, Thomas ; Haemmerli, Katja ; Gubser, Nina ; Andersson, Gerhard ; Caspar, Franz Internet-Based Treatment of Depression: A Randomized Controlled Trial Comparing Guided with Unguided Self-Help.
Cognitive behaviour therapy, 40 4 , pp. Berger, Thomas ; Caspar, Franz Internetbasierte Behandlung von Depression: Eine randomisierte, kontrollierte Studie zum Vergleich von begleiteter versus unbegleiteter Selbsthilfe, Kongress der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN , Berlin, November, Berger, Thomas ; Hämmerli, Katja ; Caspar, Franz Internet-based treatment for depression: A randomized controlled trial comparing guided with unguided self-help, Paper presented at the Annual Meeting of the Society for Psychotherapy Research SPR , Bern, June, Internet-based treatment for social phobia.
How much and what kind of therapist support ist needed, Paper presented at the European Congress of Psychiatry EPA , Vienna, Austria, March, Internetbasierte Psychotherapie. Psychiatrie und Psychotherapie up2date, 5 1 , pp. Gueggi-Dürrenberger, S. Positive expectancy enhancement as a therapy change process - closer inspection of expenctancy enhancement with quantitative and qualitative data, Paper presented at the 42nd SPR congress, Bern, Switzerland.
Kramer, Ueli ; Berger, Thomas ; Kolly, Stephane ; Marquet, Pierre ; Preisig, Marcel ; de Roten, Yves ; Despland, Jean-Nicolas ; Caspar, Franz Effects of motive-oriented therapeutic relationship in early-phase treatment of borderline personality disorder: a pilot study of a randomized trial. Journal of nervous and mental disease, 4 , pp. Baltimore, Md. Berger, Thomas ; Caspar, Franz May Internetbasierte Interventionen bei sozialen Angststörungen.
In: Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Mainz, Germany. Flückiger, Christoph ; Znoj, Hansjörg ; Del Re, X. Developing the therapeutic relationship - A randomized controlled Process-Study. Paper presented at the IFP world congress of psychotherapy, Lucerne, Switzerland, June, Flückiger, Christoph ; Regli, Daniel ; Zwahlen, Dominique ; Hostettler, Susanne ; Caspar, Franz Der Berner Patienten- und Therapeutenstundenbogen Ein Instrument zur Erfassung von Therapieprozessen.
Zeitschrift für klinische Psychologie und Psychotherapie, 39 2 , pp. Caspar, Franz ; Grosse Holforth, Martin Klaus Grawe: On a constant quest for a truly integrative and research-based psychotherapy. In: Castonguay, Louis G. Bringing Psychotherapy Research to Life. Understanding Change Through the Work of Leading Clinical Researchers pp. Caspar, Franz ; Jacobi, Frank In: Hiller, Wolfgang ; Leibing, Eric ; Leichsenring, Falk ; Sulz, Serge eds.
Lehrbuch der Psychotherapie. Band 1: Wissenschaftliche Grundlagen der Psychotherapie pp. München: CIP-Medien.