Psychologische horror
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Doch nicht jeder mag brutale Slasher-Filme. Ihnen gegenüber stehen Psycho-Horrorfilme, die uns vor allem auf der psychologischen Ebene das Fürchten lehren. Hier dreht sich alles um mentale und emotionale Zustände und durch eine geschickt erzeugte, unangenehme Atmosphäre wird der Zuschauer nicht nur erschreckt, sondern auch in die Irre geführt und verstört.
Umgesetzt wird das häufig mithilfe von psychisch kranken oder instabilen Charakteren. Die Psyche eines Mannes besteht aus 24 unterschiedlichen Persönlichkeiten. Einige davon sind gut, viele sind bösartig. Und eine ist besonders gefährlich. Als er drei junge Mädchen entführt und bei sich zu Hause einsperrt, beginnt für sie ein Kampf ums Überleben, denn sie müssen mithilfe der guten Persönlichkeitsanteile ihres Peinigers entkommen, bevor das Monster in ihm erwacht.
Klassische Horrorelemente treffen auf erschreckende Bibelsymboliken. In dem erschütternden Psycho-Horrorfilm sorgen ungebetene Gäste für eine Reihe verstörender Ereignisse im ruhigen Leben von einem Ehepaar. Die Stimmung wird zunehmend unangenehmer und düsterer. Während mysteriöse Monster allen den Tod bringen, die sie erblicken, muss sich die Familie mit verbundenen Augen auf die Suche nach einem sicheren Ort machen.
Angst und Nervenkitzel gehen Hand in Hand und sind stellenweise kaum zu ertragen. Was ist Realität und was nur ein Traum?
Die besten Psychologischer Horror
Doch der Leistungsdruck fordert seine Opfer und schon bald wird Nina immer tiefer in einen Strudel aus Halluzinationen und Paranoia gerissen — und mit ihr der Zuschauer. In dem Film geht es um die Psychologin Dr. Cotter, die in einer Klinik arbeitet und dabei einen traumatischen Vorfall miterlebt. Fortan beginn sie selbst mysteriöse Ereignisse zu sehen: böse lächelnde Menschen, die stets der Vorbote für etwas Schreckliches sind.
Faszinierenderweise war dies eine Unterform, die nahezu allen Redakteuren umgehend auf die Nerven ging. Aus meiner Sicht gibt es dafür auch einen einfachen Grund: Die allermeisten Vertreter des Subgenres sind schlicht und einfach nicht gut. Oftmals setzen Entwickler auf Jumpscares und Horrorklischees, weil diese sofort Atmosphäre erzeugen und eine Richtung und einen Rahmen vorgeben.
Subtilen, kontextuellen Horror zu entwickeln, der erst im Kopf der Spielenden entsteht, ist viel, viel schwieriger. The Inner World erhielt eine lang ersehnte Fortsetzung: Der letzte Windmönch. Vorab hatte ich schon ein exklusives Interview zu dem Titel in einer Hotellobby in Hamburg gedreht. Es war mein letzter Test des Jahres und ich war hellauf begeistert.
Ich war mir sicher, Studio Fizbin würden hier einen Volltreffer landen.
Psychologischer Horror
Das taten sie nicht. Der Titel verkaufte sich nicht gut. Ich begann, an meinem Wissen über die Branche und die Szene zu zweifeln. Begannen auch Fans, sich vom Adventure abzuwenden? Auf YouTube war dies schon vorher deutlich zu sehen. Auch namenhafte Entwickler kämpften weiter mit abnehmendem Interesse. King Art scheiterte mit einer modernen Neufassung von Black Mirror. Auch Syberia 3 konnte nicht an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen.
Beide Titel blieben genau im Nirvana zwischen Modernisierung und Treue zum Original hängen. Einen Volltreffer landeten hingegen die Entwickler von Life is Strange — Before the Storm. Behutsam wurde hier ein würdiges Prequel geschaffen, das auch in unserer Redaktion gut ankam. Es war inzwischen offensichtlich, dass das Genre zunehmend in seine Subformen zerfaserte.
Das Adventure gab es inzwischen schlichtweg nicht mehr, alle Unterformen inspirierten sich gegenseitig. Als er dann auch noch eine alte Schauergeschichte mit dem Titel "Mister Babadook" findet, verstärkt dies seine Angst nur noch, verkündet jenes Buch doch, dass man die titelgebende Kreatur nicht mehr loswerden kann, sobald man einmal einen Blick hineingeworfen hat.
10 psychologische Horrorfilme, die Sie fassungslos machen werden | Filme / Serien
Von seiner Furcht übermannt, wird Samuel immer unberechenbarer und gewalttätiger. Rosemaries Baby ist einer der ersten psychologischen Horrorfilme und seine Wirkung ist in fast jedem Film auf dieser Liste zu spüren. Der Film war eine Star-Performance für Mia Farrow, die die Titelheldin spielt. Ihre Paranoia — gerechtfertigt oder nicht — ist eine der besten Horrorfilm-Leistungen der Filmgeschichte.
Climax erzählt die Geschichte einer Tanztruppe und einer Party, die sehr lange dauert und sehr schief geht. Der Film ist in etwa sieben verschiedenen Sprachen und beeindruckt auf so viele verschiedene Arten. Als auf der Party eine junge Frau unter Drogen gesetzt wird, eskaliert das freudige Get-Together. Der Filmtitel The Killing of a Sacred Deer ist nicht bedeutungslos — so viel sei verraten.
Ein erfolgreiche Herzchirurg und seine Ehefrau, eine angesehene Augenärztin, leben mit ihren Kindern das scheinbar perfekte Leben. Der Vater hat eine Freundschaft zum jährigen, vaterlosen Teenager Martin aufgebaut. Nachdem dessen Vater bei einer von ihm durchgeführten Operation starb, hat Steven den Jungen unter seine Fittiche genommen. Doch dem Teenager geht es nur um Rache.
Er will Steven zu einer schrecklichen Tat zwingen, indem er ihn auf teuflische Art erpresst. Das vielleicht gruseligste an Misery ist, wie realistisch der Film, nach einem Roman von Stephen King, ist. Alles in Misery könnte heute genau so passieren. Denn anders als in vielen King-Romanen, passiert hier nichts Übernatürliches.
Es geht um einen sehr, sehr besessenen Fan und einen sehr, sehr verängstigten Mann. Jahr er er er. Beliebteste Filme Filter: Psychologischer Horror. The Hitcher. Silent Hill. The Others. Silent Hill: Revelation 3D. Zimmer